Aktuelles

Nach der Ankündigung der Bundesregierung, Waffenlieferungen in Länder zu stoppen, die am Jemen-Krieg beteiligt sind, hält es die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) für angebracht, auch die deutschen Rüstungsexporte an die Türkei wegen ihrer Kriegsbeteiligung in Syrien umgehend einzustellen. „Es kann nicht angehen, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird.

Enttäuscht zeigt sich die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) von den bisherigen Ergebnissen der Sondierungsverhandlungen von CDU, CSU und SPD für eine neue Große Koalition. Der christliche Friedensverband vermisst in dem Papier, das die drei Parteien vorgelegt haben, deutliche Ansätze für eine zivile Friedenspolitik.

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Bedeutung und die Notwendigkeit der Friedensbewegung hervorgehoben. Anlass ist die Gründung der ältesten deutschen Friedensorganisation, der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG), vor 125 Jahren am 21. Dezember 1892.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“. Dieses großartige Versprechen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gilt es Tag für Tag zu verteidigen, einzufordern und zu realisieren. Die Menschenrechte sind aus gutem Grund die Basis unseres Zusammenlebens und für jede Einzelne ein Gewinn und prägen nun seit bereits 69 Jahren die Gemeinschaft in Europa und weltweit. Am 10. Dezember 1948 wurden die allgemeinen Grundsätze der Menschenrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verkündet.

Beim Reformationsjubiläum ist es nach Ansicht der AGDF-Vorsitzenden Christine Busch gelungen, die Freiheit eines Christenmenschen, die Verantwortung in Kirche und Gesellschaft, aber auch  ökumenische Verbundenheit in versöhnter Verschiedenheit neu zu entfalten. Eine bleibende und auch zu verstärkende Aufgabe ist nach Ansicht der AGDF-Vorsitzenden die weitere Arbeit für den Frieden.

Unterstützen Sie aktiv die antirassistische Bewegung.

Schwerpunkt des Kalenders:
Die Apartheid in Südadfrika
Rückblick auf ein rasssistisches Gesellschaftssystem

In bundesweiten Gottesdiensten, Friedensgebeten und Veranstaltungen steht das Friedensthema im Vordergrund

Bonn/Frankfurt, 09. November 2017.
Vom 12. bis zum 22. November werden im Rahmen der jährlich stattfindenden Ökumenischen FriedensDekade auch in diesem Jahr bundesweit tausende Veranstaltungen durchgeführt. Unter dem Jahresmotto „STREIT!“ greifen Kirchengemeinden und Friedensgruppen in Gottesdiensten, Friedensgebeten und auf Veranstaltungen das Friedensthema auf.  Die Schirmherrschaft für die diesjährige FriedensDekade hat Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, übernommen. In ihrem Grußwort schreibt sie: „Ich freue mich sehr, dass ich in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernehmen und ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben setzen kann.“

„Sola pax“ als ein weiteres Grundprinzip der Reformation
EKD-Friedensbeauftragter Renke Brahms: Friedensauftrag der Kirchen wieder neu entdecken – AGDF-Impuls zum Reformationsjubiläum

Gott sei Dank!
Am 25. Oktober wurde der Prozess gegen die „Istanbul10“ wegen angeblicher Unterstützung terroristischer Organisationen eröffnet – und das Gericht beschloss, 10 der 11 wegen „Terrorismus-Unterstützung“ Angeklagten aus der U-Haft zu entlassen.
Dies ist ein großer Erfolg der Verhandlungen, Aktionen, Öffentlichkeitsarbeit und täglichen Andachten. Großer Dank gebührt dabei dem Kampagnen-Team von Istanbul10 der KURVE Wustrow!
Die politische Arbeit gegen staatliches Unrecht weltweit muss trotz dieses Erfolges natürlich weiter gehen und es sind noch sehr viele Häftlinge aus politischen Gründen inhaftiert, so der  Amnesty-Vorsitzende der Türkei, Taner Kilic, der bereits vor den anderen inhaftiert worden war.

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