Aktuelles

Eine Politik der Friedenslogik entwickeln, Fluchtursachen überwinden und Flüchtende aufnehmen
Politik und Zivilgesellschaft in Europa sehen sich großen Herausforderungen gegenüber durch die wachsende Zahl an Menschen, die bei uns Zuflucht suchen. Beide sind gefordert und erscheinen überfordert.

Berlin, 23.09.2015
Das FORUM MENSCHENRECHTE, Netzwerk von über 50 deutschen Menschenrechtsorganisationen, forderte in einem Gespräch mit Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier am 23. September 2015 in Berlin, Menschenrechte zum  Leitprinzip deutscher Außenpolitik zu machen.

Stellungnahme der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung zur Debatte zum Haushaltsentwurf 2016

PM von pax christi und AGDF: Kirchenleitungen sollen sich in Weißbuch-Prozess einmischen

Bonn, den 3. September 2015/dj

AGDF und EAK: Keine Konzerte der Bundeswehr in Kirchen

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) kritisieren erneut die Konzerte von Musikformationen der Bundeswehr in Kirchen, die gerade in der Adventszeit verstärkt stattfinden. In Schreiben als Anlass des Antikriegstages (1. September) fordern die beiden evangelischen Friedensverbände die Kirchengemeinden auf, ihre Räume nicht für entsprechende Konzerte zur Verfügung zu stellen. „Wir wenden uns dagegen, dass die Kirchen eine Plattform bieten für die Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr“, unterstreichen AGDF- Vorsitzender Horst Scheffler und EAK - Bundesvorsitzender Dr. Christoph Münchow.

Bonn, den 27. August 2015/dj

Eine Willkommenskultur aufbauen, die Ursachen von Flucht und Gewalt erkennen und bekämpfen und einer Fremdenfeindlichkeit und einem wachsenden Rassismus deutlich die Stirn bieten, dies sind nach Ansicht der evangelischen Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) die aktuellen Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik. Und dieser Herausforderung sollten sich Staat, Gesellschaft und Kirche auch stellen, macht Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer, deutlich.

Bonn, den 20. August 2015/dj
Auf deutliche Kritik ist die Tagung „Rüstungsproduktion, Waffenexporte und Friedensethik“ der Evangelischen Akademie Loccum Anfang September bei der evangelischen Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) gestoßen. Im Programm würde industrie- und  sicherheitspolitischen Fragen der Vorrang gegeben, die friedensethische Sicht stünden dagegen im Hintergrund, heißt es in einem  Schreiben des AGDF-Vorsitzenden Horst Scheffler an die Akademieleitung.

Statt atomarem Nachrüsten ein Zeichen der Abrüstung setzen

Der Bundesausschuss Friedensratschlag und die Kooperation für den Frieden rufen dazu auf, die kommenden Gedenktage der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki zum Anlass zu nehmen, ihre Ablehnung von Krieg und Rüstung nachdrücklich in die Öffentlichkeit zu tragen. In vielen Orten und Städten Deutschlands finden zu den Jahrestagen am 6. und 9. August Mahn- und Gedenkveranstaltungen statt, auf denen die Pläne qualitativer Nachrüstung der Atomwaffen und ihrer Trägersysteme auf entschiedene Ablehnung stoßen werden.

Logo Aktion Aufschrei

Berlin / Stuttgart / Freiburg, den 24. Juni 2015
Aktion Aufschrei kritisiert Verdoppelung der real erfolgten Kriegswaffenexporte auf 1,8 Milliarden Euro
Neuer Negativrekord: Drei Viertel der Ausfuhrgenehmigungen an rechtlich nur in Ausnahmen belieferbare Drittländer
Dank der Strafanzeigen der Aufschrei-Kampagne  gegen H&K, SIG SAUER und Carl Walther Kleinwaffenexporte halbiert
Kampagne fordert Transparenz statt geheime Entscheidungen im  verfassungswidrigen „Mauschelgremium“ Bundessicherheitsrat

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