Pressemitteilungen

AGDF startet Veröffentlichungsreihe mit pazifistischen Impulsen zum Reformationsjubiläum

Bonn, den 27. Oktober 2016/dj
Das Reformationsjahr 2017 wird von der evangelischen Kirche in Deutschland groß gefeiert. Die evangelische „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF) möchte zu diesem Jubiläum einen Beitrag leisten und sich dabei kritisch mit der reformatorischen Geschichte auseinandersetzen, wobei der Fokus auf Gewalt und Gewaltfreiheit liegen soll. „Wir wollen der Frage nachgehen, wie wir es schaffen können, im Blick auf das Reformationsgedenken eine Kirche des gerechten Friedens zu werden und die Gewaltfreiheit zu stärken“, so Horst Scheffler, der AGDF-Vorsitzende.

Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat sich für eine Politik ausgesprochen, die sich von der Vorrangstellung von Militär, Waffen und Gewalt löst und einer nachhaltigen Friedenslogik folgt.

Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat vor einer schleichenden Militarisierung der Politik der Europäischen Union gewarnt. Anlass dafür sind die von der EU-Kommission im Juli vorgeschlagene Ausweitung des Instruments für Stabilität und Frieden, um so auch die militärische Ertüchtigung in Drittstaaten zu ermöglichen.

Pfarrer Horst Scheffler ist von der Mitgliederversammlung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden
(AGDF) in Wiesbaden in seinem Amt als Vorsitzender einstimmig bestätigt worden. Scheffler steht seit 2007
an der Spitze des evangelischen Friedensverbandes, dem insgesamt 32 Organisationen und Institutionen

Gemeinsame Pressemitteilung der AGDF und EAK:
Evangelische Friedensverbände AGDF und EAK fragen in Mainz nach Friedensräumen
Wo gibt es Lebens-Räume für den Frieden? Wie können diese aussehen und gestaltet werden?
Und wie können diese Räume vielleicht die Kirche verändern? Mit diesen Fragen beschäftigte

zfd-logo

Zum UN-Weltfriedenstag teilt das Konsortium Ziviler Friedensdienst mit:
Frieden – (wie) geht das?
Lokal, zivil und langfristig - wie Friedensarbeit gelingen kann

Bonn, 19.09.2016. Anlässlich des UN-Weltfriedenstags am 21. September erinnert das Konsortium Ziviler Friedensdienst (ZFD) an die Voraussetzungen für erfolgreiche Friedensarbeit. Erfahrungen aus dem ZFD zeigen, dass Frieden vor Ort entsteht. Dazu braucht es eine starke Zivilgesellschaft, die politisch und mit Fachwissen in ziviler Konfliktbearbeitung gestärkt werden muss. Für nachhaltigen Frieden sind langfristige Engagements und Planungssicherheit vonnöten. Krisenreaktionen und Sonderinitiativen greifen meist zu kurz.

Pressemitteilung der AGDF zum EU-Sondergipfel in Bratislava

Bonn, den 2. September 2017/dj
Für ein rasches Umdenken in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik hat sich die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) eingesetzt. Dazu gehöre das Eintreten für eine gewaltfreie Konflikttransformation ohne Wenn und Aber und der Abschied von einer egoistischen Machtpolitik, betonte AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister (Bonn) auf dem Studientag „Gewaltfrei für den Frieden – die militärische Logik überwinden“ des AK Gerechtigkeit, Frieden, Schöpfung bewahren der  Konföderation evangelischer Kirchen Niedersachens in Hannover.

Die „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF) und die „Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden“ (EAK) haben die Pläne der Bundesregierung und von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die Bundeswehr auch im Innern einzusetzen, scharf kritisiert. „Aus gutem Grund setzt das Grundgesetz einem solchen Einsatz hohe Hürden, die nicht aufgeweicht werden dürfen“, betonen AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister und EAK-Geschäftsführer Wolfgang Burggraf übereinstimmend. Beide evangelischen Friedensverbände fordern die Ministerin und die CDU auf, diese Debatte umgehend zu beenden.

AGDF kritisiert neues Weißbuch der Bundesregierung zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik

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