Pressemitteilungen

Pressemitteilung der AGDF zum EU-Sondergipfel in Bratislava

Bonn, den 2. September 2017/dj
Für ein rasches Umdenken in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik hat sich die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) eingesetzt. Dazu gehöre das Eintreten für eine gewaltfreie Konflikttransformation ohne Wenn und Aber und der Abschied von einer egoistischen Machtpolitik, betonte AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister (Bonn) auf dem Studientag „Gewaltfrei für den Frieden – die militärische Logik überwinden“ des AK Gerechtigkeit, Frieden, Schöpfung bewahren der  Konföderation evangelischer Kirchen Niedersachens in Hannover.

Die „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF) und die „Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden“ (EAK) haben die Pläne der Bundesregierung und von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die Bundeswehr auch im Innern einzusetzen, scharf kritisiert. „Aus gutem Grund setzt das Grundgesetz einem solchen Einsatz hohe Hürden, die nicht aufgeweicht werden dürfen“, betonen AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister und EAK-Geschäftsführer Wolfgang Burggraf übereinstimmend. Beide evangelischen Friedensverbände fordern die Ministerin und die CDU auf, diese Debatte umgehend zu beenden.

AGDF kritisiert neues Weißbuch der Bundesregierung zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik

Angesichts der weltpolitischen Situation und der wachsenden Zahl von Konflikten und politischen Krisen hält die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) eine starke Friedensbewegung für unverzichtbar. „Die politische Situation verlangt, dass die Stimme der Gewaltfreiheit gestärkt wird“, ist AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister überzeugt.

In einem Gespräch mit Außenminister Steinmeier am 21. Juni 2016 in Berlin, forderte das Forum Menschenrechte eine Stärkung der Strukturen des Menschenrechtsschutzes im Auswärtigen Amt und eine sichtbare Ausrichtung der Außenpolitik an den Grundprinzipien der Menschenrechte.

ev. Friedensarbeit

EKD-Friedensbeauftragter: Gespräch mit Russland suchen und Vertrauen aufbauen
Die Erinnerung an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion vor 75 Jahren könnte ein Anlass sein, wieder das Gespräch mit Russland zu suchen und neues Vertrauen zwischen Deutschland und Russland aufzubauen. Dies betonte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms. „Es darf nicht sein, dass eine nach dem Ende des Kalten Kriegs überwunden geglaubte Konfrontation in Europa wieder aufbricht“, warnte Brahms, der auch Leitender Geistlicher der Bremischen Evangelischen Kirche ist.

Bonn, den 27.05.2016/dj
Mit Unverständnis hat die evangelische „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ auf die Ermittlungen der Münchener Staatsanwaltschaft gegen die Journalisten Daniel Harrich und Danuta Harrich-Zandberg sowie gegen Jürgen Grässlin von der „Aktion  Aufschrei“ wegen der Veröffentlichung von Dokumenten, mit denen illegale Waffenlieferungen an Mexiko aufgedeckt wurden. „Es ist nicht  nachvollziehbar, dass Unterlagen, die unerlaubte Rüstungsexporte durch deutsche Unternehmen aufdecken und auch die Rolle von Bundeswirtschaftsministerium und Bundesausfuhramt fraglich erscheinen lassen, nun zu Ermittlungen führen“, kritisiert AGDF-Vorsitzender Horst Scheffler.

Bonn, 28. April 2016/dj
Pazifismus - aktuell und unverzichtbar
1901 wurde von dem französischen Notar und Präsidenten der „Internationalen Liga des Friedens und der Freiheit“ Émile Arnaud erstmals in einer belgischen Zeitung der Begriff „Pazifismus“ verwendet. 115 Jahre später fragten sich in Heidelberg gut dreißig Vertreterinnen und Vertreter aus der Friedenspraxis, der Friedensbewegung und der Friedensforschung, wie aktuell heute eine Haltung ist, die den Krieg prinzipiell ablehnt, sich für gewaltfreie Wege der Krisenprävention und der Konfliktbearbeitung einsetzt und die Bedingungen für eine friedlichere und gerechtere Welt anstrebt. „Pazifismus auf neuen Wegen?“, so das Thema der „Heidelberger Gespräche 2016“, einer gemeinsamen Studientagung der evangelischen Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg.

Bonn, 18. April 2016/dj
Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat im Rahmen einer Sitzung der ihr angeschlossenen Friedensdienstorganisationen nachdrücklich die Bedeutung internationaler Freiwilligendienste für ein „Friedensprojekt Europa“ hervorgehoben. Die Europäische Union (EU) müsste gerade in ihrer aktuellen Krise deutlich stärker auf die Zivilgesellschaft setzen, die sich in langfristigen Partnerschaften für Gerechtigkeit, Frieden und den Zusammenhalt der Gemeinschaft engagiert, ist AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister überzeugt.

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