Pressemitteilungen

Bonn, den 27.05.2016/dj
Mit Unverständnis hat die evangelische „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ auf die Ermittlungen der Münchener Staatsanwaltschaft gegen die Journalisten Daniel Harrich und Danuta Harrich-Zandberg sowie gegen Jürgen Grässlin von der „Aktion  Aufschrei“ wegen der Veröffentlichung von Dokumenten, mit denen illegale Waffenlieferungen an Mexiko aufgedeckt wurden. „Es ist nicht  nachvollziehbar, dass Unterlagen, die unerlaubte Rüstungsexporte durch deutsche Unternehmen aufdecken und auch die Rolle von Bundeswirtschaftsministerium und Bundesausfuhramt fraglich erscheinen lassen, nun zu Ermittlungen führen“, kritisiert AGDF-Vorsitzender Horst Scheffler.

Bonn, 28. April 2016/dj
Pazifismus - aktuell und unverzichtbar
1901 wurde von dem französischen Notar und Präsidenten der „Internationalen Liga des Friedens und der Freiheit“ Émile Arnaud erstmals in einer belgischen Zeitung der Begriff „Pazifismus“ verwendet. 115 Jahre später fragten sich in Heidelberg gut dreißig Vertreterinnen und Vertreter aus der Friedenspraxis, der Friedensbewegung und der Friedensforschung, wie aktuell heute eine Haltung ist, die den Krieg prinzipiell ablehnt, sich für gewaltfreie Wege der Krisenprävention und der Konfliktbearbeitung einsetzt und die Bedingungen für eine friedlichere und gerechtere Welt anstrebt. „Pazifismus auf neuen Wegen?“, so das Thema der „Heidelberger Gespräche 2016“, einer gemeinsamen Studientagung der evangelischen Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg.

Bonn, 18. April 2016/dj
Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat im Rahmen einer Sitzung der ihr angeschlossenen Friedensdienstorganisationen nachdrücklich die Bedeutung internationaler Freiwilligendienste für ein „Friedensprojekt Europa“ hervorgehoben. Die Europäische Union (EU) müsste gerade in ihrer aktuellen Krise deutlich stärker auf die Zivilgesellschaft setzen, die sich in langfristigen Partnerschaften für Gerechtigkeit, Frieden und den Zusammenhalt der Gemeinschaft engagiert, ist AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister überzeugt.

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Bonn, 4. April 2016

Evangelische Friedensarbeit äußert sich kritisch zum Einsatz von Kampfdrohnen
Äußerst kritisch hat sich die evangelische Friedensarbeit zum Einsatz von bewaffneten Drohnen geäußert. Anlass ist eine Gerichtsverhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, in der es um die Klage eines Pfälzers geht, der das Bundesministerium der Verteidigung zur Überwachung bewaffneter Drohneneinsätze, die über die US-Air Base Ramstein gesteuert werden, verpflichten möchte.

Evangelische Friedensverbände für Ende der nuklearen Teilhabe und Abzug der US-amerikanischen Atomwaffen aus Europa

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) haben die Bundesregierung nachdrücklich aufgefordert, sich innerhalb der NATO für ein Ende der nuklearen Teilhabe und einen Abzug der US--‐amerikanischen Atomwaffen aus Europa einzusetzen. „Vor genau sechs Jahren, am 26. März 2010, hat der Deutsche Bundestag mit einer großen Mehrheit der Bundesregierung aufgefordert, sich für eine atomare Abrüstung einzusetzen.
Doch geschehen ist seither nichts“, kritisiert AGDF--‐Geschäftsführer Jan Gildemeister. Und der EAK--‐ Geschäftsführer Wolfgang Burggraf fügt hinzu: „Stattdessen hat die Bundesregierung in der NATO einer Modernisierung der US--‐Atomwaffen in Europa zugestimmt und im Dezember in der Generalversammlung der Vereinten Nationen sogar gegen Resolutionen votiert, die eine ethische Verpflichtung zur Abschaffung und eine Ächtung von Atomwaffen beinhalten.“ Es handelt sich um die Resolutionen A/RES/70/48 und 50.

Bonn, den 16. März 2016/dj
Fast 5000 junge Menschen haben in den vergangenen Jahren an einem von Mitgliedsorganisationen im „Evangelischen Forum entwicklungspolitischer Freiwilligendienste“ (eFeF) organisierten und über das „weltwärts“-Förderprogramm des Bundesministeriums für  wirtschaftliche Entwicklung unterstützten Freiwilligendienst teilgenommen. Viele von ihnen wollen sich auch nach ihrer Rückkehr nach Deutschland weiterhin in Fragen der Ungerechtigkeit, der globalen Ungleichheit oder des Rassismus engagieren und etwas bewegen. Mit einer Fortbildungsreihe „Den Faden weiter spinnen“ zur Qualifizierung für entwicklungspolitische Bildungsarbeit bietet das Evangelische Forum entwicklungspolitischer Freiwilligendienste hier eine Möglichkeit. Start der neuen Fortbildungsreihe ist am 18. März in Berlin.

[Berlin, 16.03.2016] Das FORUM MENSCHENRECHTE; Netzwerk von über 50 deutschen Menschenrechtsorganisationen, die sich im In- und Ausland für die Achtung der Menschenrechte einsetzen, sieht die aktuelle Entwicklung der Flüchtlingspolitik und die geplante Umsetzung der Ergebnisse des Gipfels der Staats- und Regierungschefs vom 7. März 2016 mit großer Sorge.

Bonn, den 29. Februar 2016/dj
Die aktuelle Flüchtlingssituation stand im Mittelpunkt einer zweitägigen Klausursitzung des Vorstandes der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) in Kassel. Dabei kritisierte die AGDF, dass in der derzeitigen zugespitzten Stimmung in Deutschland die Themen Frieden und Flucht nur noch selten zusammen gedacht werden. „Die aktuelle Diskussion in unserem Land fokussiert sich nur noch auf die Frage, wie Fluchtrouten verstopft und Grenzen geschlossen werden können“, bedauerte AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister. Doch die Ursachen für die Flucht würden in der Debatte keine Rolle mehr spielen, kritisiert er. „Dabei kann dies nicht getrennt voneinander gesehen werden. Denn die Flüchtlinge sind die Folge von Konflikten, für die auch wir verantwortlich sind“, machte der AGDF-Geschäftsführer deutlich.

[Berlin, 25.02.2016]
Das FORUM MENSCHENRECHTE, Netzwerk von mehr als 50 deutschen Menschenrechtsorganisationen, sieht in der Verabschiedung des Gesetzes einen Verstoß gegen fundamentale Menschenrechtsstandards. Das Asylpaket II hat weitreichende Auswirkungen. Es ist nicht geeignet, die kurzfristigen Probleme bei der Erstaufnahme der Flüchtlinge und der Durchführung der Asylverfahren zu lösen. Vielmehr werden mit diesen gesetzlichen Regelungen menschenrechtliche Standards infrage gestellt.

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat die Bundesregierung aufgefordert, auf die Rekrutierung von Minderjährigen für die Bundeswehr zu verzichten und auch die zunehmende Nachwuchswerbung für den Beruf als Soldat in Jugendeinrichtungen einzustellen.

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