Pressemitteilungen

PM von pax christi und AGDF: Kirchenleitungen sollen sich in Weißbuch-Prozess einmischen

Bonn, den 3. September 2015/dj

AGDF und EAK: Keine Konzerte der Bundeswehr in Kirchen

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) kritisieren erneut die Konzerte von Musikformationen der Bundeswehr in Kirchen, die gerade in der Adventszeit verstärkt stattfinden. In Schreiben als Anlass des Antikriegstages (1. September) fordern die beiden evangelischen Friedensverbände die Kirchengemeinden auf, ihre Räume nicht für entsprechende Konzerte zur Verfügung zu stellen. „Wir wenden uns dagegen, dass die Kirchen eine Plattform bieten für die Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr“, unterstreichen AGDF- Vorsitzender Horst Scheffler und EAK - Bundesvorsitzender Dr. Christoph Münchow.

Bonn, den 27. August 2015/dj

Eine Willkommenskultur aufbauen, die Ursachen von Flucht und Gewalt erkennen und bekämpfen und einer Fremdenfeindlichkeit und einem wachsenden Rassismus deutlich die Stirn bieten, dies sind nach Ansicht der evangelischen Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) die aktuellen Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik. Und dieser Herausforderung sollten sich Staat, Gesellschaft und Kirche auch stellen, macht Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer, deutlich.

Bonn, den 20. August 2015/dj
Auf deutliche Kritik ist die Tagung „Rüstungsproduktion, Waffenexporte und Friedensethik“ der Evangelischen Akademie Loccum Anfang September bei der evangelischen Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) gestoßen. Im Programm würde industrie- und  sicherheitspolitischen Fragen der Vorrang gegeben, die friedensethische Sicht stünden dagegen im Hintergrund, heißt es in einem  Schreiben des AGDF-Vorsitzenden Horst Scheffler an die Akademieleitung.

EKD-­‐Friedensbeauftragter:Stimme der Pazifisten und Querdenker nicht  an den Rand drängen 

Stuttgarter Friedenskette setzte ein deutliches Zeichen des Friedens

„Fürchte dich nicht“, so lautete das Motto des 19. Deutschen Evangelischen Kirchentages 1981 in Hamburg. Es war sicher einer der politischsten Kirchentage in Deutschland, der nachdrücklich von den Themen Krieg und Frieden geprägt war. Während des Kirchentages kam es am 20. Juni 1981 zu einer großen Friedensdemonstration mit rund 100.000 Teilnehmern.

Die wachsende Aufrüstung der Bundeswehr und der weiter steigende deutsche Rüstungsetat sind bei der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) auf scharfe Kritik gestoßen. „Dies macht deutlich, dass die Bundesregierung auf eine Machtpolitik setzt und die Bundeswehr offenbar für weltweite Einsätze, auch an den Grenzen Russlands, fit machen will, statt ein ziviles Friedensengagement zu verstärken“, kritisiert Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer.

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