Aktuelles

Bonn, 19. März 2018.

Ob ein Brunnenprojekt auf Korsika, ein Umweltschutzprojekt in Costa Rica, ein Tanzprojekt mit Kindern in Indonesien oder Restaurierungsprojekte u. a. in Deutschland – auch in diesem Jahr gibt es wieder zahlreiche interessante Workcamp-Angebote, in denen sich junge Erwachsene ab 15 Jahren für zwei bis vier Wochen in sinnvollen Projekten in Deutschland, Europa oder weltweit engagieren können.

Workcamps sind Kurzzeitfreiwilligendienste, bei denen junge Leute aus verschiedenen Ländern an einem gemeinnützigen Projekt im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich arbeiten. Darüber hinaus werden Bau- und Renovierungsprojekte angeboten. Für ihre Arbeit bekommen sie keinen Lohn, sondern erhalten freie Unterkunft und Verpflegung. Oft werden auch die Freizeitaktivitäten an Nachmittagen und Wochenenden finanziert. Workcamps stellen daher eine tolle Gelegenheit dar, für wenig Geld andere Länder, Kulturen und Menschen aus aller Welt kennenzulernen. In der Regel entsteht lediglich eine geringe Teilnahmegebühr und die Reisekosten müssen selbst finanziert werden.

Bonn, 28.02. In einer Pressemitteilung vom 23. Februar gab die Ökumenische FriedensDekade die Übernahme der diesjährigen Schirmherrschaft durch den Kabarettisten und Schauspieler Uwe Steimle aus Dresden bekannt.

Motto „Krieg 3.0“ wurde in einem Plakatwettbewerb grafisch umgesetzt

Bonn/Kassel, 02.02.2018.
Das diesjährige zentrale Plakatmotiv der Ökumenischen FriedensDekade steht fest. Im Rahmen eines bundesweit ausgeschriebenen Plakatwettbewerbs entfiel nun die Auswahl auf den Entwurf von Michaele Gruchot aus Berlin.

Nach der Ankündigung der Bundesregierung, Waffenlieferungen in Länder zu stoppen, die am Jemen-Krieg beteiligt sind, hält es die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) für angebracht, auch die deutschen Rüstungsexporte an die Türkei wegen ihrer Kriegsbeteiligung in Syrien umgehend einzustellen. „Es kann nicht angehen, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird.

Enttäuscht zeigt sich die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) von den bisherigen Ergebnissen der Sondierungsverhandlungen von CDU, CSU und SPD für eine neue Große Koalition. Der christliche Friedensverband vermisst in dem Papier, das die drei Parteien vorgelegt haben, deutliche Ansätze für eine zivile Friedenspolitik.

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Bedeutung und die Notwendigkeit der Friedensbewegung hervorgehoben. Anlass ist die Gründung der ältesten deutschen Friedensorganisation, der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG), vor 125 Jahren am 21. Dezember 1892.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“. Dieses großartige Versprechen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gilt es Tag für Tag zu verteidigen, einzufordern und zu realisieren. Die Menschenrechte sind aus gutem Grund die Basis unseres Zusammenlebens und für jede Einzelne ein Gewinn und prägen nun seit bereits 69 Jahren die Gemeinschaft in Europa und weltweit. Am 10. Dezember 1948 wurden die allgemeinen Grundsätze der Menschenrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verkündet.

Beim Reformationsjubiläum ist es nach Ansicht der AGDF-Vorsitzenden Christine Busch gelungen, die Freiheit eines Christenmenschen, die Verantwortung in Kirche und Gesellschaft, aber auch  ökumenische Verbundenheit in versöhnter Verschiedenheit neu zu entfalten. Eine bleibende und auch zu verstärkende Aufgabe ist nach Ansicht der AGDF-Vorsitzenden die weitere Arbeit für den Frieden.

Unterstützen Sie aktiv die antirassistische Bewegung.

Schwerpunkt des Kalenders:
Die Apartheid in Südadfrika
Rückblick auf ein rasssistisches Gesellschaftssystem

Seiten