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AGDF: „Dammbruch von 1999 wirkt bis heute nach“

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat an den Beginn der völkerrechtswidrigen Luftangriffe der NATO vor 20 Jahren (24. März 1999) gegen das damalige Jugoslawien erinnert. „Dieses militärische Eingreifen war falsch, es bedeutete vor allem aber in vieler Hinsicht einen Damm- und Tabubruch, der bis heute nachwirkt“, betont Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer.

„Vertraue dem Frieden und lebe ihn!“
AGDF ruft zu einer Menschenkette als Friedensaktion beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund auf
Unter dem Motto „Vertraue dem Frieden und lebe ihn!“ ruft die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) zu einer „Menschenkette für den Frieden“ beim Deutschen Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund auf. Mit dieser Friedensaktion greift die AGDF damit das Leitwort des diesjährigen Kirchentages „Was für ein Vertrauen“ auf.

Er gehört zu den wichtigen Wegbereitern des Friedensdienstes in Deutschland, er half mit, die Friedensdienste organisatorisch zu strukturieren und stark zu machen. Und er war eine der prägenden Persönlichkeiten der Friedensdienstbewegung in Deutschland: Wolfgang von Eichborn. Am 16. März wäre der erste Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) 110 Jahre alt geworden.

Gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist erfolgreich. Gewaltfreies Handeln kann helfen, Spannungen und Auseinandersetzungen zu schlichten und Frieden schaffen. Doch dies spielt in der öffentlichen Wahrnehmung nur eine geringe Rolle.

Das Buch des Propheten Jesaja in der Bibel beschreibt eine neue Welt, in der die Menschen in Frieden leben, weil Gewalt und Krieg an ein Ende gekommen sind. Es ist eine Vision, die die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) dazu angeregt hat, beim diesjährigen „Heidelberger Gespräch“ am 8. und 9.

Grafisches Motiv zum Thema „friedensklima“ ausgewählt

Plakatwettbewerb der Ökumenischen FriedensDekade für 2019 abgeschlossen

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) ruft gemeinsam mit einem breiten Bündnis von 74 Organisationen und Institutionen aus neun europäischen Ländern im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2019 zur Rettung des Friedensprojekts Europa auf. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs an das Europäische Parlament „Rettet das Friedensprojekt Europa! Für Frieden. Für Menschenrechte. Für Europa“ gehören viele Verbände aus der Friedensbewegung, die Kirchen, kirchliche Organisationen, die Hilfswerke Misereor und Brot für die Welt sowie die Umweltorganisation Greenpeace.

Die Friedensbewegung und die Friedensarbeit können in Deutschland auf eine lange und reiche Geschichte zurückblicken. Ging es direkt nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem um die Frage der deutschen Wiederbewaffnung und die atomare Rüstung, so gehörte auch früh schon die Rolle und der Bedeutung von Friedens- und Freiwiligendiensten, und damit die Alternativen zur militärischen Gewalt zu den Arbeitsfeldern von Friedensverbänden.

Die evangelische Friedensarbeit hat die langjährige Arbeit der Friedensbeauftragten der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und Leiterin des Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrums in Magdeburg, Eva Hadem, gewürdigt und ihr für ihr Friedens-Engagement gedankt.

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