Pressemitteilungen

Die Corona-Pandemie könnte nach Ansicht von Friedensgruppen und Umweltinitiativen auch eine Chance sein zu einer Umkehr hin zu einer nachhaltigen Umwelt-, Wirtschafts- und Friedenspolitik, die die menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt stellt und geprägt ist von einer Ethik, einer Ökonomie und einem Lebensstil des Genug.

Die internationalen Freiwilligendienste spüren zunehmend die Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie. Fast alle Freiwilligen, die im Ausland waren, mussten aus ihren Einsätzen zurückgeholt werden. Sogenannte Incomer*innen, die in Deutschland einen Freiwilligendienst absolvieren wollen, können aufgrund der Einreisesperre nicht einreisen oder mussten ihren Dienst frühzeitig beenden.

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat angesichts der zunehmend spürbareren und existenzbedrohenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeit ihrer Mitgliedsorganisationen im Bereich der Freiwilligen- und Friedensarbeit einen dringenden Hilferuf an Bund und Länder gerichtet.

Pressemitteilung
Bonn, 8. April 2020/dj

1960 gab es in Deutschland den ersten Ostermarsch. Aufgrund der Corona-Pandemie können nun, 60 Jahre später, keine Ostermärsche auf der Straße stattfinden. Dennoch wird es einen Ostermarsch geben. Virtuell am Samstag, 11. April, um 19 Uhr. Gemeinsam und solidarisch mit vielen. Dazu aufgerufen hat das „Bündnis Virtueller Ostermarsch 2020“, dem unter anderem auch die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) angehört.

Bonn, 2. April 2020/dj
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat angesichts der Corona-Pandemie vor schweren Konsequenzen für die internationalen Workcamps gewarnt und zu einer Unterstützung für die Träger von Workcamps aufgerufen. „Mittlerweile mussten aufgrund der Pandemie bereits erste Workcamps abgesagt werden, das hat natürlich Folgen für die Träger, nicht nur finanziell“, so AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister. Er hoffe darum auf eine große Solidarität für die schwierige Situation der gemeinnützigen Organisationen und Verbände.

Gemeinsame Pressemitteilung

Die evangelische Friedensarbeit hat die deutsche Afghanistan-Politik scharf kritisiert. „Wenn man auf das gerade verlängerte Afghanistan-Mandat der Bundeswehr blickt, so hat man das Gefühl, dass die Bundesregierung hier die Realität weitgehend ausblendet und sich noch immer keine Gedanken über Ausstiegs-Strategien gemacht hat“, kritisieren die Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK), Jan Gildemeister und Wolfgang M. Burggraf.

Bonn, 13. März 2020/dj
Zahlreiche Organisationen aus der Entwicklungs-, Friedens- und Menschenrechtspolitik sowie humanitäre Hilfsorganisationen, darunter auch die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), haben in einem Offenen Brief Bundeskanzlerin Angela Merkel und weitere Mitglieder der Bundesregierung nachdrücklich aufgefordert, das im September vergangenen Jahres gegenüber Saudi-Arabien verlängerte Rüstungsexportmoratorium erneut zu verlängern und gleichzeitig weitere wirksame Schritte zu unternehmen, um den Nachschub an Waffen für den Krieg im Jemen zu unterbinden.

Erklärung der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative Deutschlands

Die Morde in Hanau erfüllen uns als Christlich-Muslimische Friedensinitiative in Deutschland mit Entsetzen und Trauer. Nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle vor wenigen Monaten wird unser Land erneut von einer rassistisch motivierten Gewalttat erschüttert. Die Anschläge von Hanau mögen von einem Einzeltäter begangen worden sein, der sein und anderer Leben für nichts achtete. Aber solche Taten haben einen Hintergrund. Im Terror geht die Saat von menschenfeindlichen Gedanken und Worten auf. Von der Politik wie auch von der Bevölkerung erwarten wir nicht nur klare Verurteilungen, sondern einen aktiven Einsatz gegen den Terror.

Grafisches Jahresmotiv steht fest
Teilnehmer aus der Schweiz gewinnt Plakatwettbewerb der Ökumenischen FriedensDekade

Frankfurt, 18.02.2019. „UMKEHR ZUM FRIEDEN“, so lautet das Motto der Ökumenischen FriedensDekade im Jahr 2020, die jährlich im November in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag durchgeführt wird. Die Jury des ausgeschriebenen Plakatwettbewerbs zur grafischen Gestaltung des Plakatmotivs hat vor wenigen Tagen das Motiv eines Grafikers aus der Schweiz auf den 1. Platz gewählt.

Seiten