Junge Menschen gehen erneut auf die Straße – gegen Wehrpflicht, gegen Zwangsdienste und gegen die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft.Am 8. Mai, dem Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus, setzen Schüler*innen ein bewusstes Zeichen: Nie wieder Krieg – nie wieder Zwangsdienst.Die DFG-VK ruft dazu auf, die Streiks aktiv zu unterstützen:
Mitten im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine will die Bundesregierung dem russischen Staatskonzern Rosatom die Tür zur europäischen Atomindustrie öffnen. Der direkt dem Kreml unterstellte Technologieriese, der auch die russischen Atomwaffen baut, will in die AKW-Brennelementefertigung im niedersächsischen Lingen einsteigen.
Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) kritisiert den mit dem Wehrdienstmodernisierungsgesetz aktivierten Paragraphen im Wehrpflichtgesetz, wonach junge Männer im wehrpflichtigen Alter Deutschland nur noch mit Genehmigung für mehr als drei Monate verlassen dürfen, auf das Schärfste.
(Text aus dem Newsletter April des VB entnommen.)Atomwaffen bedrohen das Leben von Menschen und Mitwelt in existenzieller Weise. Seit 2010 findet deshalb die Fastenaktion bis zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland statt – als geistliche Praxis und öffentliches Zeichen für Abrüstung und Frieden.