Friedensorganisation fordert Kurswechsel in der Sicherheitspolitik – Neuer Bundessprecher*innenkreis und Politischer Geschäftsführer gewählt - Schulstreikbewegung erhält den Ludwig-Baumann-Preis – Margot Käßmann zu Gast
Stuttgart, 23. Oktober 2026 – Vom 23. bis 25. Oktober kommen über 100 Delegierte und Gäste der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) zu ihrem 25. Bundeskongress in Stuttgart zusammen.
Eine blieb sitzen, als sie aufstehen sollte. Eine pflanzte Bäume und gab damit Frauen neuen Boden unter den Füßen. Eine schrieb „Die Waffen nieder!“, lange bevor Europa begriff, wohin seine Waffen führen würden. Andere versammelten Frauen auf Marktplätzen, verteidigten das Recht auf Bildung oder erhoben ihre Stimme gegen Diktatur und Unrecht.
Micha Deutschland hat eine neue Kampagnenbroschüre „Zu-Frieden – Aufbrechen in eine andere Welt“ sowie neues Gottesdienstmaterial für Gemeinden veröffentlicht.
Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
Das vorbereitende Bündnis der Unzwingbar-Demo (2.10.) kritisiert verpflichtende Musterungen und fordert junge Menschen auf, dagegen auf die Straße zu gehen und zu widersprechen
Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) kritisiert die Präsenz der Bundeswehr auf der Computerspielmesse Gamescom. Christoph Tophoven, Aktiver der DFG-VK Gruppe Köln findet: „Soldat*in ist kein normaler Beruf. Wer zur Bundeswehr geht, wird dazu ausgebildet zu töten und riskiert selbst verwundet oder getötet zu werden.
Mit dem Beitritt Tongas hat der Vertrag über das Verbot von Atomwaffen einen neuen Meilenstein erreicht. Inzwischen gehören 75 Staaten dem Vertrag als Vertragsparteien an, weitere 25 Staaten haben ihn unterzeichnet. Damit haben sich insgesamt 100 Länder rechtlich und politisch auf den Weg gemacht, Atomwaffen vollständig abzuschaffen.
Der Internationale Versöhnungsbund hat den Appell „Atomare Abrüstung darf kein leeres Versprechen bleiben!“ unterzeichnet. Er richtet sich an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag und erinnert an ein wegweisendes Gutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996.