Für eine halbe Stunde innehalten. An einem Friedhof, einer Gedenkstätte oder einem anderen Ort, an dem die Spuren von Krieg und Gewalt sichtbar sind. Die Initiative „Eine halbe Stunde Stille“ verbindet Menschen an verschiedenen Orten in einem gemeinsamen Gedenken.Nach dem ersten Termin im August folgen zwei weitere Sonntage:
Der Internationale Versöhnungsbund hat den Appell „Atomare Abrüstung darf kein leeres Versprechen bleiben!“ unterzeichnet. Er richtet sich an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag und erinnert an ein wegweisendes Gutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996.
Mit dem Beitritt Tongas hat der Vertrag über das Verbot von Atomwaffen einen neuen Meilenstein erreicht. Inzwischen gehören 75 Staaten dem Vertrag als Vertragsparteien an, weitere 25 Staaten haben ihn unterzeichnet. Damit haben sich insgesamt 100 Länder rechtlich und politisch auf den Weg gemacht, Atomwaffen vollständig abzuschaffen.
In den letzten Monaten haben indirekte Drohungen mit Atomwaffen und das Risiko einer weiteren Verbreitung dieser Waffen immer wieder für Entsetzen gesorgt. Das zeigt, wie wichtig es ist, der Gefahr entgegenzutreten, die von Atomwaffen ausgeht!
Der neu geschaffene Alternative Westfälische Friedenspreis geht in diesem Jahr an Connection e.V. aus Offenbach. Mit der Auszeichnung wird das langjährige Engagement des Vereins für Kriegsdienstverweigernde, Deserteure und das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung gewürdigt.
Atomwaffen bedrohen das Leben von Menschen und Mitwelt in existenzieller Weise. Seit 2010 findet deshalb die „Fastenaktion bis zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland“ statt – als geistliche Praxis und öffentliches Zeichen für Abrüstung, Frieden und die Abschaffung nuklearer Waffen.
Die aktuellen Kriege betreffen junge Menschen in besonderer Weise: Sie sollen Wehrdienst leisten. Die riesigen Schulden für Aufrüstung gehen zulasten der Investitionen in ihre Zukunft, zum Beispiel in Bildung und Klimaschutz. Und auch im Schulalltag spiegeln sich internationale Konflikte wie in der Ukraine oder in Nahost längst wider. Junge Menschen haben ein Recht auf Mitsprache.
In einer Erklärung unter der Überschrift „Erneuter ökumenischer Aufruf: Lass ab von der Proliferation von Kriegen, schlage den Weg eines gerechten Friedens ein“ ruft der Exekutivausschuss des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) die Kirchen in der Welt auf, sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln für Frieden einzusetzen.