Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung (EAK) sehen in dem Wehrdienst-Modernisierungsgesetz, dessen Regierungsentwurf sich derzeit in der parlamentarischen Beratung des Deutschen Bundestags befindet, noch zahlreiche offene Punkte, die einer Klärung bedürfen und halten die Freiwilligendienste in diesem Gesetz für
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) ist ein Dach- und Fachverband mit 32 Mitgliedsorganisationen. Inhaltliche Schwerpunkte der AGDF und ihrer Mitglieder sind internationale Freiwilligendienste und Jugendarbeit, Friedensbildung und Qualifizierung von Friedensfachkräften, Zivile Konfliktbearbeitung, Friedenspolitik und allgemein Friedensarbeit.
Die neue Denkschrift knüpft an frühere Denkschriften von 1986 und 2007 sowie die friedensethischen Erklärungen des Bundes der Ev. Kirchen in der DDR an. Mit Verweis auf neue Herausforderungen seit dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine verändert sie zugleich das Konzept des gerechten Friedens grundlegend.
Die politische Debatte über eine Wiedereinsetzung der Wehrpflicht wirft Fragen auf. Einige Behauptungen halten einer sachlichen Prüfung nicht stand. Viele betroffene Menschen machen sich Sorgen über die Folgen, die ein Pflichtdienst für sie persönlich hätte. Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema.
Die Menschheit steht vor immensen Herausforderungen; wir nennen nur: Ungerechtigkeit und Armut, Klimakrise und Artensterben, Kriege und nationalistische Politik. Um diese bewältigen zu können, ist Deutschland gefordert, seine globale Verantwortung wahrzunehmen und – gegen den aktuell herrschenden Trend – die internationale Zusammenarbeit zu stärken.
Während der AGDF-Mitgliederversammlung in Hamburg findet wenige Kilometer entfernt das Bundeswehr-Manöver "Red Storm Bravo" statt – eines von mehreren Manövern in diesem Jahr. Zuvor hielten Russland und Belarus ein gemeinsames großes Manöver unter dem Titel Sapad (Westen) ab. Russische Drohnen fliegen weit in polnisches Gebiet, der Luftraum der Ostseeanrainer wird regelmäßig verletzt.