Fritz-Bauer-Preis 2025 für Gabriele Heinecke

Am Samstag, den 6. September 2025, vergibt die Humanistische Union (HU) im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin den diesjährigen Fritz-Bauer-Preis
Die Auszeichnung geht an Gabriele Heinecke, eine Rechtsanwältin, die seit vielen Jahren mutig und unbeirrt für Gerechtigkeit eintritt – auch dort, wo staatliche Organe versagen oder Unrecht selbst verursachen.

Heineckes Einsatz reicht von der Aufklärung des Falls Oury Jalloh über die juristische Aufarbeitung des NS-Massakers von Sant’Anna di Stazzema bis hin zu ihrem unermüdlichen Engagement gegen Rechtsextremismus, Polizeigewalt und den Rechtsruck in unserer Gesellschaft. Sie setzt sich ein für die Rechte von Frauen, Geflüchteten, Klima-Aktivist*innen, für das Versammlungsrecht und für Verbesserungen im Strafvollzug.

Wer war Fritz Bauer?
Fritz Bauer war ein deutscher Jurist, Sozialdemokrat und Generalstaatsanwalt von Hessen. Er brachte entscheidende NS-Verbrechen vor Gericht – darunter den Auschwitz-Prozess – und kämpfte sein Leben lang dafür, dass Recht nicht nur auf dem Papier steht, sondern Menschlichkeit schützt. Der von der HU 1968 gestiftete Fritz-Bauer-Preis ehrt Persönlichkeiten, die in diesem Geist mutig Missstände ansprechen, gegen Unrecht vorgehen und für eine gerechtere Gesellschaft arbeiten.

Die Laudatio hält Prof. Dr. Jörg Arnold, für den musikalischen Rahmen sorgt Zeynep Akdil. Im Anschluss bietet ein Empfang Gelegenheit zu Gesprächen und Begegnungen.

Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
Online-Teilnahme: https://vk1.minuskel.de/b/hu--rgm-ykp-twd
Datum & Uhrzeit: Samstag, 6. September 2025, 19:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich: info [at] humanistische-union [dot] de