Mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler waren gestern bundesweit in vielen Städten zum 1. Schulstreik gegen die an diesem Tage im Bundestag neu eingeführte Wehrpflicht auf den Beinen. In Berlin hatten die Schülergruppen 1000 Demonstranten angemeldet und sprachen dann am Nachmittag erfreut von 7000 Menschen. Die Polizei sah angeblich nur 3000 Teilnehmer.
Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht. Der türkisch-zypriotische Kriegsdienstverweigerer Hasan Rahvancıoğlu wird im Norden Zyperns strafrechtlich verfolgt, weil er den Militärdienst aus Gewissensgründen verweigert hat. Ihm droht Haft, nicht wegen einer Gewalttat, sondern wegen einer friedlichen Entscheidung.
Der Global Peace Index 2025 zeichnet ein ernüchterndes Bild der weltweiten Friedenslage. Der jährlich veröffentlichte Bericht analysiert den Stand von Frieden und Sicherheit in 163 Staaten, die zusammen fast die gesamte Weltbevölkerung abdecken. Auch im Jahr 2025 setzt sich ein langfristiger Trend fort: Der globale Frieden hat sich erneut verschlechtert.
Die DFG-VK plant für das kommende Jahr eine bundesweite Städtetour zur Kriegsdienstverweigerungsberatung: Ein Friedensmobil soll quer durch die Republik fahren, informieren, beraten und Menschen direkt erreichen – auf Marktplätzen, vor Schulen, bei Veranstaltungen und Aktionen.
Die Festlegung der NATO, künftig fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes fürs Militär auszugeben, ist willkürlich und unverantwortlich. Für Deutschland würde sie (auf Grundlage des derzeitigen Haushalts) bedeuten, dass künftig die Hälfte aller Bundesmittel ins Militär fließen müssten. Jedes Jahr!
Das Motto der 46. Ökumenischen FriedensDekade 2026 steht fest: „couragiert widerständig“. Dieses Thema, das vom Gesprächsforum in Fulda beschlossen wurde, wird die ökumenische FriedensDekade vom 8. bis 18. November 2026 prägen. Gleichzeitig ruft der Verein Ökumenische FriedensDekade e. V.
Aus Deutschland wurden 2024 Waffen und Rüstungsgüter im Wert von fast 15,7 Milliarden Euro exportiert. Der größte Teil davon ging an Länder außerhalb von EU und NATO. Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) kritisiert die Bundesregierung in ihrem aktuellen Rüstungsexportbericht scharf.
Die politische Debatte über eine Wiedereinsetzung der Wehrpflicht wirft Fragen auf. Einige Behauptungen halten einer sachlichen Prüfung nicht stand. Viele betroffene Menschen machen sich Sorgen über die Folgen, die ein Pflichtdienst für sie persönlich hätte. Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema.
Offener Brief von mehr als 250 Organisationen zur Aufnahme gefährdeter Menschen aus AfghanistanSehr geehrter Herr Bundesminister Dobrindt,sehr geehrter Herr Bundesminister Dr. Wadephul,