Die Pläne der USA, Raketen und Marschflugkörper in Deutschland aufzustellen, sind vorerst vom Tisch. Das ist eine gute Nachricht! Doch es gibt weiterhin genug Gründe, um gegen den Rüstungsrausch der Regierenden zu protestieren!
Büchel 2026 – Begegnung, Widerstand und eine besondere StimmeIn Büchel in der Eifel lagern weiterhin US-Atomwaffen. Ein Ort, der seit vielen Jahren Menschen zusammenführt, die sich mit gewaltfreien Mitteln für eine atomwaffenfreie Welt einsetzen. Im Sommer 2026 verdichten sich dort erneut Begegnung, Austausch und sichtbarer Protest.
Am 30. Mai 2026 finden bundesweit Demonstrationen gegen die geplante Stationierung von Mittelstreckenwaffen statt, unter anderem in Grafenwöhr und Wiesbaden.
Atomwaffen bedrohen das Leben von Menschen und Mitwelt in existenzieller Weise. Seit 2010 findet deshalb die Fastenaktion bis zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland statt – als geistliche Praxis und öffentliches Zeichen für Abrüstung und Frieden.
Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
PRESSEEINLADUNG ZU AKTION UND KUNDGEBUNGWann: 12. Mai 2025 (Dienstag), 5 vor 12 Uhr (Aufbau der Aktion ab 11 Uhr) bis ca. 13 UhrWo: Vor der „Rheinmetall“-Zentrale in Düsseldorf (Rheinmetall-Platz 1, 40476 Düsseldorf), Ecke Heinrich-Ehrhardt-Straße/Rather Straße
Brüssel, 11. Mai 2026VorwortDer Bericht von EBCO erscheint in einem Kontext, der nicht nur durch die zunehmende Militarisierung auf dem gesamten Kontinent und darüber hinaus geprägt ist, sondern auch durch anhaltende und weit verbreitete Verstöße gegen das Völkerrecht und die Menschenrechte infolge von Kriegen.
Anlässlich des Internationalen Tages der Kriegsdienstverweigerung am 15. Mai plant das Netzwerk Friedenskooperative tausende Postkarten an die Abgeordneten des Bundestags zu senden, um damit den Protest gegen die Wehrpflicht zum Ausdruck zu bringen.
Mit der KDV-Städtetour geht die DFG-VK neue Wege: Der Friedenstransporter bringt Kriegsdienstverweigerungsberatung direkt in die Städte – sichtbar, niedrigschwellig und öffentlich.
Junge Menschen gehen erneut auf die Straße – gegen Wehrpflicht, gegen Zwangsdienste und gegen die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft.Am 8. Mai, dem Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus, setzen Schüler*innen ein bewusstes Zeichen: Nie wieder Krieg – nie wieder Zwangsdienst.Die DFG-VK ruft dazu auf, die Streiks aktiv zu unterstützen:
Mitten im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine will die Bundesregierung dem russischen Staatskonzern Rosatom die Tür zur europäischen Atomindustrie öffnen. Der direkt dem Kreml unterstellte Technologieriese, der auch die russischen Atomwaffen baut, will in die AKW-Brennelementefertigung im niedersächsischen Lingen einsteigen.