Kurz vor Beginn der Sommerferien liegt Aufbruch in der Luft. Auch wenn angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen vielerorts Unsicherheit und politische Ohnmacht spürbar werden, erleben wir in unserem Arbeitskontext derzeit vor allem etwas anderes: Menschen kommen zusammen.
Was haben Atomkraftwerke mit Demokratie zu tun? Und was verbindet uns in Zeiten zunehmender Polarisierung in der deutschen Gesellschaft überhaupt noch? Kurz vor dem Sommer warteten viele Initiativen, Stiftungen und Netzwerke mit spannenden Veranstaltungen auf. Zum Austausch, Kennenlernen und, um miteinander zu diesen und anderen Fragen ins Gespräch zu kommen. Ein Rückblick.
Der neu geschaffene Alternative Westfälische Friedenspreis geht in diesem Jahr an Connection e.V. aus Offenbach. Mit der Auszeichnung wird das langjährige Engagement des Vereins für Kriegsdienstverweigernde, Deserteure und das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung gewürdigt.
21 Teilnehmende beteiligten sich am vergangenen Samstag an dem Spaziergang durch die Pacellialle, von der St. Annen-Kirche bis zum Wilden Eber. Unser ehrenamtlicher Guide Peter Senft referierte über die Geschichte(n) aus der Nachbarschaft. NS-Täter wohnten neben jüdischen Opfern. Wer waren diese Menschen? Und: Wer wohnte in welchem Haus damals und heute?
Am heutigen 11. Juni fand um 11 Uhr im Stölpchenweg 7 die Stolpersteinverlegung für Dr. Alice Bergel und Dr. Edith Indig in Anwesenheit von Peter Bergel (im Bild links), dem Enkel von Alice, statt. Mehr als 50 Personen nahmen an der Verlegung teil.
Wie gelingt es uns im Gespräch zu bleiben und mehr Menschen zu erreichen – gerade in diesen herausfordernden Zeiten? Dieser Frage sind am 22.04 in Halle (Saale) über 120 Menschen aus Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und Medien nachgegangen. Der Fachtag „Dialog Sachsen-Anhalt" hat gezeigt: In Sachsen-Anhalt passiert bereits viel.
Aktivist*innen der Jugendinitiative für Menschenrechte, Youth Initiative for Human Rights, einer der Partnerorganisationen des Friedenskreis Halle , haben im Rahmen der Studienreise „One Step Closer to Peace“ am 25.05.2026 an der Gedenkfeier zum 31. Jahrestag des Massakers am Tuzla-Tor teilgenommen.
Das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO) hat seinen Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Der Bericht zeichnet ein deutliches Bild: In vielen europäischen Ländern verschlechtert sich die Lage von Kriegsdienstverweigernden, Deserteur*innen und Wehrdienstentziehenden. Gleichzeitig nehmen Militarisierung, Aufrüstung und sicherheitspolitische Denkweisen weiter zu.
Düsseldorf, 12. Mai 2026 - Am heutigen Dienstag, dem 12. Mai 2026, protestierten Aktivistinnen und Aktivisten vor der Zentrale von Rheinmetall in Düsseldorf gegen die Hauptversammlung des Rüstungskonzerns und gegen Profite durch Krieg und Aufrüstung. Unter dem Motto „Rheinmetall entrüsten. Profite stoppen.