Ostern heißt: den Frieden nicht den anderen überlassen
Ostern ist für viele von uns seit Jahrzehnten mit den Ostermärschen verbunden. Auch in diesem Jahr ruft die Kooperation für den Frieden dazu auf, sich an den Aktionen zu beteiligen.
Die gesellschaftliche Stimmung hat sich verändert. Es wird aufgerüstet, Milliarden fließen in Militär und sogenannte „Kriegstüchtigkeit“. Gleichzeitig erleben viele Menschen Kürzungen im Sozialen, Unsicherheiten im Bildungsbereich, wachsende Belastungen im Gesundheitswesen. Junge Menschen blicken auf Schuldenberge, Wehrpflichtdebatten und eine Klimapolitik, die hinter den Notwendigkeiten zurückbleibt.
All das geschieht nicht abstrakt. Es betrifft unseren Alltag.
Als Friedensbewegung halten wir dagegen – nicht mit einfachen Antworten, sondern mit einer klaren Haltung: Sicherheit entsteht nicht durch immer mehr Waffen, sondern durch Diplomatie, durch Verständigung, durch den Schutz des Völkerrechts und der Menschenrechte.
Wir wünschen uns ein Land, das Konflikte mit zivilen Mitteln bearbeitet.
Ein Land, das Menschen Schutz bietet, die vor Krieg und Gewalt fliehen.
Ein Land, das internationale Verantwortung ernst nimmt – auch durch diplomatische Initiativen zur Beendigung der Kriege in der Ukraine, in Westasien, im Sudan und anderswo.
Die Gefahr einer weiteren Eskalation, auch atomarer, ist real. Gerade deshalb braucht es öffentliche Zeichen.
Die Ostermärsche sind ein solches Zeichen.
Still, vielfältig, manchmal widersprüchlich – aber getragen von der Überzeugung, dass Frieden möglich ist.
Vielleicht sehen wir uns dort.
Informationen und Termine: Hier