Veranstaltungstermin

Veranstaltungsort

Martin-Niemöller-Haus (Berlin)

Veranstalter

Martin-Niemöller-Haus

Amnestielobbyismus für NS-Verbrecher Buchpräsentation und Gespräch mit dem Historiker Philipp Glahé

Bis 1949 wurden von westalliierten Gerichten circa 5.000 Kriegs- und NS-Verbrecher verurteilt. Die Verfahren trafen in der deutschen Bevölkerung, insbesondere bei den Eliten, auf Ablehnung. Einer der einflussreichsten, jedoch gänzllich im Verborgenen wirkenden Kritiker der alliierten Justiz war der Heidelberger Juristenkreis. Er umfasste bis zu 60 führende Juristen aus Wissenschaft, Anwaltschaft, Politik, Kirchen, Justiz und Ministerialbürokratie.
Der Historiker Philipp Glahé vollzieht nach, wie und warum der Kreis trotz aller inneren Widersprüche maßgeblich an der Begnadigung nahezu sämtlicher in alliierter Haft befindlicher deutscher NS-Täter bis 1958 mitwirkte. (Text: Wallstein-Verlag)

Eintritt frei, Spenden erwünscht.

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