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onlineVortrag und Diskussion mit Andreas Zumach „Nach der Mobilisierungspleite bei der Friedensdemo am 3. Oktober in Berlin - Quo vadis, Friedensbewegung?“
Deutschland erlebt die größte und gefährlichste Aufrüstung sowie die stärkste innergesellschaftliche Militarisierung seit finanziellen Kosten 1945. Mit gigantischen und mit katastrophalen Kürzungsfolgen für alle Politikbereiche, die relevant sind/wären für die Friedensfähigkeit unseres Landes nach Außen, für die dringend notwendige sozial ökologische Transformation und für den Erhalt der Demokratie.
Zudem sollen 2026 US-Mittelstreckenraketen in Deutschland stationiert werde, die wegen ihrer Geschwindigkeit, Zielgenauigkeit und Reichweite noch gefährlicher sind, als die Pershing 2-Raketen in den 1980er Jahren es waren.
Gegen diese äußerst bedrohliche Entwicklung müßten Hunderttausende, ja Millionen demonstrieren. Doch die Friedensbewegung brachte am 3. Oktober 2025 wie auch ein Jahr zuvor kaum 30.000 Menschen auf die Straße. Was sind die Ursachen für diese Mobilisierungspleiten? Wie kann es der Friedensbewegung gelingen, so wie in den 1980er Jahren erneut die Mitte der Gesellschaft zu erreichen, die Generation der seit Ende des Kalten Krieges Geborenen zu mobilisieren und Differenzen in der bislang noch völlig geschlossenen Front der Militärs und etablierten SicherheitspolitikerInnen herbeizuführen?
Andreas Zumach ist freier Journalist, Autor zahlreicher Bücher zur Internationalen Politik. Die Friedensbewegung begleitet er seit 50 Jahren. In den 1980er Jahren war er an prominenter Stelle beteiligt an der Organisation der großen Friedensdemonstration u.a. in Bonn im Hofgarten.
Youtube-Kanal der Friedensinitiative Nottuln www.youtube.com/@friedensinitiativenottuln7805