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Internet-VideokonferenzVeranstalter
MarburgZeitzeugengespräch mit einer Überlebenden der Atombombenkatastrophe
Vor 80 Jahren wurde am 6. August eine Atombombe auf Hiroshima und drei Tage später eine auf Nagasaki abgeworfen.
Anlässlich dieser Jahrestage zeigt die Universitätsstadt Marburg seit Juli bereits eine Poster-Ausstellung des internationalen Bündnisses „Mayors for Peace“ (Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für den Frieden), dessen Mitglied die Stadt ist. Ergänzend hierzu hat sich die Möglichkeit ergeben, ein Zeitzeugengespräch mit einer Überlebenden der Katastrophe zu führen.
Die heute fast 93 alte Sadae Kasaoka war damals knapp 13 Jahre alt, als die Atombombe auf Hiroshima fiel.
Wir laden Sie herzlich ein, daran teilzunehmen am:
Donnerstag, den 11. September 2025, um 9 Uhr
Das Gespräch erfolgt über eine Internet-Videokonferenz und wird durch das Hiroshima Peace Memorial Museum (Friedensgedächtnismuseum Hiroshima) organisiert.
Noch können direkte Überlebende aus Hiroshima und Nagasaki uns über die schrecklichen Ereignisse und ihre persönlichen Erlebnisse berichten, die sie als junge Menschen 1945 erfahren haben.
Schon die Ausstellung zeigt das verheerende Ausmaß der Zerstörung der beiden Städte und führt vor Augen, was die ersten und bisher einzigen Bombardierungen mit Atomwaffen angerichtet und welches Leid sie verursacht haben. Umso beindruckender und bewegender dürfte das Gespräch mit einem Menschen sein, der dieses Schreckensszenario überlebt hat und bereit ist, darüber zu berichten.
Die Hibakusha – Überlebende der Atombombenabwürfe – schlossen sich 1956 zur Organisation Nihon Hidankyo zusammen. Diese erhielt 2024 den Friedensnobelpreis „für ihre Bemühungen, eine atomwaffenfreie Welt zu erreichen, und dafür, dass sie durch Augenzeugenberichte anschaulich machen, dass Atomwaffen nie wieder eingesetzt werden dürfen“. (Nobel-Preis-Komitee 2024 zur Verleihung)
Ich würde mich sehr freuen, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
Wenn Sie an der Videokonferenz teilnehmen möchten, bitten wir Sie, sich bis
spätestens Dienstag, den 9. September über folgende Kontaktmöglichkeiten
anzumelden, um den Zugangs-Link zu erhalten:
E-Mail: staedtepartnerschaft [at] marburg-stadt [dot] de
oder Tel.: 06421 201-9174