Ökumenische FriedensDekade 2025 endet mit starkem Zeichen für Frieden
Unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ ist am Buß- und Bettag die Ökumenische FriedensDekade 2025 zu Ende gegangen. Vom 9. bis 19. November setzten deutschlandweit Zehntausende Menschen in Gemeinden, Schulen und Initiativen ein sichtbares Zeichen für Gewaltfreiheit und gesellschaftliche Verantwortung. Trotz politischer Spannungen und lauter Debatten zeigte sich die tiefe Sehnsucht nach einem solidarischen, friedlichen Miteinander.
Über 200 Eröffnungsgottesdienste eröffneten die Dekade. Ein Höhepunkt war der zentrale Gottesdienst am 12. November in der Jakobikirche Chemnitz – ein starkes ökumenisches Zeichen für Versöhnung und Zukunftsvertrauen. Landesweit entstanden Räume des Friedens: tägliche Gebete, Lichterwege, Andachten, Workshops, Gedenkaktionen, Schulprojekte und musikalische Beiträge. Das Lied „Komm, Frieden, lass dich wecken“ verband viele dieser Begegnungen.
Die digitale Ausstellung justice.peace.imagination präsentierte täglich neue Werke aus einem bundesweiten Sketchbook-Projekt mit über 300 Teilnehmenden und geht ab März 2026 auf Tour durch Ostdeutschland.
Prägend waren zwei Symbole der diesjährigen Dekade: das Plakatmotiv von Sebastian Schmidt – eine Taube, die aus einem Megafon fliegt – und das historische Zeichen „Schwerter zu Pflugscharen“, beide Ausdruck für gewaltfreien Wandel und Hoffnung.
Landesbischof Friedrich Kramer erinnerte daran: Der Weckruf des Mottos wirkt über die zehn Tage hinaus und lädt dazu ein, am gerechten Frieden mitzuwirken.
Weitere Informationen und Materialien: www.friedensdekade.de