Veranstaltungstermin

Veranstaltungsort

am Fliegerhorst Büchel

"Fünf vor Zwölf": Aktion gegen das NATO-Atomkriegsmanöver 2026

Auch in diesem Herbst setzen Friedensorganisationen ein sichtbares Zeichen gegen Atomwaffen und nukleare Abschreckung. Im Zusammenhang mit dem NATO-Manöver „Steadfast Noon“ sind zwei Aktionen geplant: eine Protestmahnwache am 10. Oktober am Fliegerhorst Büchel sowie eine Demonstration am 17. Oktober in Nörvenich. Beide Veranstaltungen beginnen symbolisch um „Fünf vor Zwölf“.

Die Organisierenden kritisieren, dass im Rahmen von „Steadfast Noon“ erneut der Einsatz von Atomwaffen geübt wird. Nach ihrer Auffassung sendet dies in Zeiten internationaler Krisen, neuer Aufrüstungsvorhaben und wachsender Spannungen das falsche Signal. Sie setzen dem die Forderung nach Abrüstung, Diplomatie und einer Stärkung ziviler Konfliktbearbeitung entgegen.

Nachdem die Tornado-Kampfjets des taktischen Luftwaffengeschwaders 33 während der Modernisierung des Fliegerhorsts Büchel vorübergehend in Nörvenich stationiert waren, sind sie seit Juni 2026 wieder an ihren Heimatstandort in Büchel zurückgekehrt. Unabhängig davon halten die Veranstaltenden an der Demonstration in Nörvenich fest, da der Fliegerhorst weiterhin ein bedeutender militärischer Standort der Luftwaffe ist und im Zusammenhang mit der aktuellen Sicherheits- und Abschreckungspolitik kritisch betrachtet wird.

Die Mahnwache in Büchel beginnt am Kreisel vor dem Atomwaffenlager. In Nörvenich startet die Demonstration am Fliegerhorst und führt anschließend zum Schlossplatz, wo von etwa 13.30 bis 15.00 Uhr die Abschlusskundgebung stattfindet. Für Teilnehmende wird ein Shuttle-Service von Düren nach Nörvenich angeboten.

Zu den bisher beteiligten Organisationen gehören unter anderem das Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“, die FriedensGruppe Düren, die DFG-VK sowie das Netzwerk Friedenskooperative. Die Aktionen knüpfen an die langjährige Friedensarbeit gegen Atomwaffen in Büchel und an die erfolgreichen Proteste der vergangenen Jahre an.

Weitere Informationen zu den Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten gibt es hier.

Frieden beginnt nicht mit Aufrüstung, sondern mit dem Mut, andere Wege zu denken und zu gehen.