Ausstellung: Frauen des Friedens - Ein Band des Friedens durch Deutschland

Eine blieb sitzen, als sie aufstehen sollte. Eine pflanzte Bäume und gab damit Frauen neuen Boden unter den Füßen. Eine schrieb „Die Waffen nieder!“, lange bevor Europa begriff, wohin seine Waffen führen würden. Andere versammelten Frauen auf Marktplätzen, verteidigten das Recht auf Bildung oder erhoben ihre Stimme gegen Diktatur und Unrecht.

Zwölf dieser Frauen holt die Ausstellung „Frauen des Friedens“ ins Licht: Bertha von Suttner, Sophie Scholl, Petra Kelly, Wangari Maathai, Leymah Gbowee, Rigoberta Menchú Tum, Rosa Parks, Betty Williams, Bärbel Bohley, Dorothy Day, Dorothee Sölle und Malala Yousafzai.

Es sind keine Geschichten von Menschen ohne Angst und Zweifel. Es sind Geschichten von Frauen, die trotzdem handelten. Manche bezahlten dafür mit ihrer Freiheit, manche mit ihrem Leben. Geblieben ist, was sie in Bewegung setzten.

Die Ausstellung gehört zur Ökumenischen FriedensDekade, die vom 8. bis 18. November 2026 unter dem Motto „couragiert widerständig“ stattfindet. Rund 65 Gemeinden, Schulen und Initiativen haben sie bereits angefragt. Von Hamburg bis München, von Rostock bis Stuttgart werden die Tafeln im November zu sehen sein. Hundert Orte sollen es werden – ein sichtbares Band des Friedens durch Deutschland.

Es braucht nicht den einen großen Ort, an dem über Frieden gesprochen wird. Jeder Ausstellungsort bringt eigene Erfahrungen, Fragen und Menschen mit. Eine zusätzliche Vorlage ermöglicht es, eine Friedensstifterin aus der eigenen Region vorzustellen – vielleicht eine Frau, deren Name bisher in keinem Geschichtsbuch steht.

Weitere Gemeinden, Schulen und Initiativen können sich dem Band anschließen. Die 15 Tafeln sind als digitale Lizenz zum Selbstdruck oder als fertig gedrucktes Ausstellungsset erhältlich.

Frieden ist nicht einfach da. Immer wieder braucht er Menschen, die aufstehen. Oder sitzen bleiben.

Ausstellungsorte, Informationen und Bestellung