Mit der KDV-Städtetour geht die DFG-VK neue Wege: Der Friedenstransporter bringt Kriegsdienstverweigerungsberatung direkt in die Städte – sichtbar, niedrigschwellig und öffentlich.
Junge Menschen gehen erneut auf die Straße – gegen Wehrpflicht, gegen Zwangsdienste und gegen die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft.Am 8. Mai, dem Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus, setzen Schüler*innen ein bewusstes Zeichen: Nie wieder Krieg – nie wieder Zwangsdienst.Die DFG-VK ruft dazu auf, die Streiks aktiv zu unterstützen:
Mitten im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine will die Bundesregierung dem russischen Staatskonzern Rosatom die Tür zur europäischen Atomindustrie öffnen. Der direkt dem Kreml unterstellte Technologieriese, der auch die russischen Atomwaffen baut, will in die AKW-Brennelementefertigung im niedersächsischen Lingen einsteigen.
Anlässlich des Internationalen Tages der Kriegsdienstverweigerung am 15. Mai plant das Netzwerk Friedenskooperative tausende Postkarten an die Abgeordneten des Bundestags zu senden, um damit den Protest gegen die Wehrpflicht zum Ausdruck zu bringen.
Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) kritisiert den mit dem Wehrdienstmodernisierungsgesetz aktivierten Paragraphen im Wehrpflichtgesetz, wonach junge Männer im wehrpflichtigen Alter Deutschland nur noch mit Genehmigung für mehr als drei Monate verlassen dürfen, auf das Schärfste.