Aktuelles

Beim Reformationsjubiläum ist es nach Ansicht der AGDF-Vorsitzenden Christine Busch gelungen, die Freiheit eines Christenmenschen, die Verantwortung in Kirche und Gesellschaft, aber auch  ökumenische Verbundenheit in versöhnter Verschiedenheit neu zu entfalten. Eine bleibende und auch zu verstärkende Aufgabe ist nach Ansicht der AGDF-Vorsitzenden die weitere Arbeit für den Frieden.

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Schwerpunkt des Kalenders:
Die Apartheid in Südadfrika
Rückblick auf ein rasssistisches Gesellschaftssystem

In bundesweiten Gottesdiensten, Friedensgebeten und Veranstaltungen steht das Friedensthema im Vordergrund

Bonn/Frankfurt, 09. November 2017.
Vom 12. bis zum 22. November werden im Rahmen der jährlich stattfindenden Ökumenischen FriedensDekade auch in diesem Jahr bundesweit tausende Veranstaltungen durchgeführt. Unter dem Jahresmotto „STREIT!“ greifen Kirchengemeinden und Friedensgruppen in Gottesdiensten, Friedensgebeten und auf Veranstaltungen das Friedensthema auf.  Die Schirmherrschaft für die diesjährige FriedensDekade hat Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, übernommen. In ihrem Grußwort schreibt sie: „Ich freue mich sehr, dass ich in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernehmen und ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben setzen kann.“

„Sola pax“ als ein weiteres Grundprinzip der Reformation
EKD-Friedensbeauftragter Renke Brahms: Friedensauftrag der Kirchen wieder neu entdecken – AGDF-Impuls zum Reformationsjubiläum

Gott sei Dank!
Am 25. Oktober wurde der Prozess gegen die „Istanbul10“ wegen angeblicher Unterstützung terroristischer Organisationen eröffnet – und das Gericht beschloss, 10 der 11 wegen „Terrorismus-Unterstützung“ Angeklagten aus der U-Haft zu entlassen.
Dies ist ein großer Erfolg der Verhandlungen, Aktionen, Öffentlichkeitsarbeit und täglichen Andachten. Großer Dank gebührt dabei dem Kampagnen-Team von Istanbul10 der KURVE Wustrow!
Die politische Arbeit gegen staatliches Unrecht weltweit muss trotz dieses Erfolges natürlich weiter gehen und es sind noch sehr viele Häftlinge aus politischen Gründen inhaftiert, so der  Amnesty-Vorsitzende der Türkei, Taner Kilic, der bereits vor den anderen inhaftiert worden war.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gemeinsamen Geschäftsstelle der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in Bonn haben zum Prozessbeginn gegen Peter Steudtner und weitere Menschenrechtsaktivisten in der Türkei ein Zeichen der Solidarität gesetzt.

Das Recht, nach der Wahrheit zu suchen                                 

Im Jahr des Reformationsjubiläums wäre es an der Zeit, dass die Kirchen den reformatorischen Glaubensschritt tun, hin zu in Gottes Liebe gegründeter Furchtlosigkeit und damit hin zur Gewaltlosigkeit. Dies betont die Vorsitzende des europäischen ökumenischen Netzwerkes „Church and Peace“, Antje Heider-Rottwilm. Wenn Reformation die Erkenntnis bedeute, dass Gott Gnade, Liebe, Barmherzigkeit ist und alle in die Freiheit rufe, dann gelte es, das durchzubuchstabieren und durchzuhalten bis in alle Bereiche menschlichen und gesellschaftlichen Lebens, sagt die evangelische Theologin in einem Impuls der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) zum Reformationsjubiläum.

Das Projekt „Zivil statt militärisch“ ist nach gut 4 Jahren konkreter Friedensbildungsarbeit durch eine Friedensfachkraft beim Friedenskreis Halle in enger Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und der Hannoverschen Landeskirche beendet. Dies ist ein guter Anlass, die dort gemachten Erfahrungen auch  friedenspolitisch im Sinne einer Friedenslogik zu reflektieren.

inkl. Rede von Antje Heider-Rottwilm

„Sanftmütig, aber unnachgiebig für den Frieden eingetreten“ - Feier der rheinischen Kirche in Bonn zum 80. Geburtstag von Ulrich Frey – Christine Busch: Er hat der Landeskirche zu einem Zeugnis des Friedens und der Gerechtigkeit verholfen

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