Aktuelles

Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat sich für eine Politik ausgesprochen, die sich von der Vorrangstellung von Militär, Waffen und Gewalt löst und einer nachhaltigen Friedenslogik folgt.

Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat vor einer schleichenden Militarisierung der Politik der Europäischen Union gewarnt. Anlass dafür sind die von der EU-Kommission im Juli vorgeschlagene Ausweitung des Instruments für Stabilität und Frieden, um so auch die militärische Ertüchtigung in Drittstaaten zu ermöglichen.

Pfarrer Horst Scheffler ist von der Mitgliederversammlung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden
(AGDF) in Wiesbaden in seinem Amt als Vorsitzender einstimmig bestätigt worden. Scheffler steht seit 2007
an der Spitze des evangelischen Friedensverbandes, dem insgesamt 32 Organisationen und Institutionen

Gemeinsame Pressemitteilung der AGDF und EAK:
Evangelische Friedensverbände AGDF und EAK fragen in Mainz nach Friedensräumen
Wo gibt es Lebens-Räume für den Frieden? Wie können diese aussehen und gestaltet werden?
Und wie können diese Räume vielleicht die Kirche verändern? Mit diesen Fragen beschäftigte

EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst

Neuwied. Anlässlich des UN-Weltfriedentags am 21. September fordert EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst mehr öffentliche Mittel für die zivile Konfliktbearbeitung statt einer Aufstockung des Verteidigungshaushaltes. Der "Vorrang für Zivil" muss wieder das Primat in der Politik werden!
"Was mich empört ist, dass die Bundesregierung plant, den riesigen Militärhaushalt so stark zu erhöhen, wie seit 20 Jahren nicht mehr. Gleichzeitig sollen die wenigen Mittel für den Zivilen Friedensdienst nicht angehoben werden," so Dr. Anthea Bethge, Geschäftsführerin von EIRENE. Der militärische Kampf kann keinen nachhaltigen Frieden bringen. Im Gegenteil, er destabilisiert ganz Regionen und erzeugt neue Konflikte.

Pressemitteilung der AGDF zum EU-Sondergipfel in Bratislava

Stellungnahme des SprecherInnenrats der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung
Mit massiver Gewalt ausgetragene Konflikte in vielen Regionen der Erde waren auch im letzten Jahr zentrale Herausforderungen für die Politik. Von der Notwendigkeit der Krisenbewältigung insbesondere der Fluchtursachenbekämpfung ist allerorts die Rede. Langsam setzt sich die Einsicht durch, dass eine langfristig ausgerichtete Krisenprävention wesentlicher Bestandteil deutscher Politik sein muss.
Auch Deutschland selbst ist nicht gegen eine Entwicklung gefeit, die zunehmendes Gewaltpotential in der eigenen Gesellschaft offenbart: Menschenverachtende Gewalttaten gegen Geflüchtete, offensichtlicher Rassismus und soziale Exklusion sind keine randständigen Phänomene mehr.

Bonn, den 2. September 2017/dj
Für ein rasches Umdenken in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik hat sich die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) eingesetzt. Dazu gehöre das Eintreten für eine gewaltfreie Konflikttransformation ohne Wenn und Aber und der Abschied von einer egoistischen Machtpolitik, betonte AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister (Bonn) auf dem Studientag „Gewaltfrei für den Frieden – die militärische Logik überwinden“ des AK Gerechtigkeit, Frieden, Schöpfung bewahren der  Konföderation evangelischer Kirchen Niedersachens in Hannover.

Die „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF) und die „Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden“ (EAK) haben die Pläne der Bundesregierung und von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die Bundeswehr auch im Innern einzusetzen, scharf kritisiert. „Aus gutem Grund setzt das Grundgesetz einem solchen Einsatz hohe Hürden, die nicht aufgeweicht werden dürfen“, betonen AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister und EAK-Geschäftsführer Wolfgang Burggraf übereinstimmend. Beide evangelischen Friedensverbände fordern die Ministerin und die CDU auf, diese Debatte umgehend zu beenden.

Kritische Stimmen zur Sicherheitspolitik und Zukunft der Bundeswehr unter www.weissbuch.org

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