Aktuelles

Motto 2017: Streit!
Ökumenische FriedensDekade legte neues Jahresmotto fest

Bonn/Kassel, 02. Dezember 2016. Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade hat auf seiner Tagung in Kassel am 28./29. November das Jahresmotto für das Jahr 2017 festgelegt. Mit dem Motto „Streit!“, bewusst mit einem Ausrufezeichen versehen, möchte der Trägerkreis der Ökumenischen FriedensDekade zwei inhaltliche Aspekte aufgreifen.

Bonn, den 1. Dezember 2016/dj
Dürfen Christen ohne Sünde rechtmäßig Kriege führen? Für das „Augsburger Bekenntnis“, bis heute eine der maßgeblichsten Bekenntnisschriften der lutherischen und vieler unierter Kirchen, ist die Antwort klar.

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) erwarten von den neuen Leitlinien der Bundesregierung für Krisenengagement und Friedensförderung eindeutige Friedensperspektiven anstelle eines einseitigen, sicherheitslogischen Denkens.

AGDF startet Veröffentlichungsreihe mit pazifistischen Impulsen zum Reformationsjubiläum

Bonn, den 27. Oktober 2016/dj
Das Reformationsjahr 2017 wird von der evangelischen Kirche in Deutschland groß gefeiert. Die evangelische „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF) möchte zu diesem Jubiläum einen Beitrag leisten und sich dabei kritisch mit der reformatorischen Geschichte auseinandersetzen, wobei der Fokus auf Gewalt und Gewaltfreiheit liegen soll. „Wir wollen der Frage nachgehen, wie wir es schaffen können, im Blick auf das Reformationsgedenken eine Kirche des gerechten Friedens zu werden und die Gewaltfreiheit zu stärken“, so Horst Scheffler, der AGDF-Vorsitzende.

Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat sich für eine Politik ausgesprochen, die sich von der Vorrangstellung von Militär, Waffen und Gewalt löst und einer nachhaltigen Friedenslogik folgt.

Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat vor einer schleichenden Militarisierung der Politik der Europäischen Union gewarnt. Anlass dafür sind die von der EU-Kommission im Juli vorgeschlagene Ausweitung des Instruments für Stabilität und Frieden, um so auch die militärische Ertüchtigung in Drittstaaten zu ermöglichen.

Pfarrer Horst Scheffler ist von der Mitgliederversammlung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden
(AGDF) in Wiesbaden in seinem Amt als Vorsitzender einstimmig bestätigt worden. Scheffler steht seit 2007
an der Spitze des evangelischen Friedensverbandes, dem insgesamt 32 Organisationen und Institutionen

Gemeinsame Pressemitteilung der AGDF und EAK:
Evangelische Friedensverbände AGDF und EAK fragen in Mainz nach Friedensräumen
Wo gibt es Lebens-Räume für den Frieden? Wie können diese aussehen und gestaltet werden?
Und wie können diese Räume vielleicht die Kirche verändern? Mit diesen Fragen beschäftigte

EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst

Neuwied. Anlässlich des UN-Weltfriedentags am 21. September fordert EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst mehr öffentliche Mittel für die zivile Konfliktbearbeitung statt einer Aufstockung des Verteidigungshaushaltes. Der "Vorrang für Zivil" muss wieder das Primat in der Politik werden!
"Was mich empört ist, dass die Bundesregierung plant, den riesigen Militärhaushalt so stark zu erhöhen, wie seit 20 Jahren nicht mehr. Gleichzeitig sollen die wenigen Mittel für den Zivilen Friedensdienst nicht angehoben werden," so Dr. Anthea Bethge, Geschäftsführerin von EIRENE. Der militärische Kampf kann keinen nachhaltigen Frieden bringen. Im Gegenteil, er destabilisiert ganz Regionen und erzeugt neue Konflikte.

Pressemitteilung der AGDF zum EU-Sondergipfel in Bratislava

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