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Bonn, den 2. September 2017/dj
Für ein rasches Umdenken in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik hat sich die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) eingesetzt. Dazu gehöre das Eintreten für eine gewaltfreie Konflikttransformation ohne Wenn und Aber und der Abschied von einer egoistischen Machtpolitik, betonte AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister (Bonn) auf dem Studientag „Gewaltfrei für den Frieden – die militärische Logik überwinden“ des AK Gerechtigkeit, Frieden, Schöpfung bewahren der  Konföderation evangelischer Kirchen Niedersachens in Hannover.

Die „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF) und die „Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden“ (EAK) haben die Pläne der Bundesregierung und von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die Bundeswehr auch im Innern einzusetzen, scharf kritisiert. „Aus gutem Grund setzt das Grundgesetz einem solchen Einsatz hohe Hürden, die nicht aufgeweicht werden dürfen“, betonen AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister und EAK-Geschäftsführer Wolfgang Burggraf übereinstimmend. Beide evangelischen Friedensverbände fordern die Ministerin und die CDU auf, diese Debatte umgehend zu beenden.

Kritische Stimmen zur Sicherheitspolitik und Zukunft der Bundeswehr unter www.weissbuch.org

AGDF kritisiert neues Weißbuch der Bundesregierung zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik

DIe AGDF lädt zusammen mit anderen Trägern zu Workcamps ein:

In einem Internationalen Workcamp kommst du mit 10 bis 20 Jugendliche aus aller Welt zusammen, um gemeinsam zu leben und an einem ehrenamtlichen Projekt aus den Bereichen Naturschutz, Bauen und Renovieren, Soziales, Kunst und Kultur, Medien, Work & Study sowie Archäologie mitzuarbeiten.

Offizieller Report kritisiert scharf die britische Beteiligung am Irakkrieg
Zweifelhaftes Mandat, die offizielle Begründung nicht tragfähig, Alternativen wurden nicht ausgeschöpft, eine Folgenabschätzung fehlte und es gab keine Planung für die Nachkriegszeit. Das sind die Ergebnisse der britischen Chilcot-Kommission, die die Rolle der britischen Politik im Vorfeld und während des Irakkriegs ausgewertet hat.

Angesichts der weltpolitischen Situation und der wachsenden Zahl von Konflikten und politischen Krisen hält die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) eine starke Friedensbewegung für unverzichtbar. „Die politische Situation verlangt, dass die Stimme der Gewaltfreiheit gestärkt wird“, ist AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister überzeugt.

Beim  "Heidelberger Gespräch" 2016, einer Studientagung der AGDF und der Forschungsstätte der Ev. Studiengemeinschaft (FESt) zum Thema "Pazifismus auf neuen Wegen?" am 26./27. April 2016 in Heidelberg hielt der Genfer Journalist Andreas Zumach das Referat "Anforderungen an einen wirksamen Pazifismus heute und morgen".

Flucht. Gewalt vorbeugen, Zusammenleben fördern, Rückkehr erleichtern

In einem Gespräch mit Außenminister Steinmeier am 21. Juni 2016 in Berlin, forderte das Forum Menschenrechte eine Stärkung der Strukturen des Menschenrechtsschutzes im Auswärtigen Amt und eine sichtbare Ausrichtung der Außenpolitik an den Grundprinzipien der Menschenrechte.

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