Die wachsende Aufrüstung der Bundeswehr und der weiter steigende deutsche Rüstungsetat sind bei der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) auf scharfe Kritik gestoßen.
Gemeinsamer Aufruf von EKD-Friedensbeauftragtem, AGDF und EAK zum 8. und zum 9. Mai: Entschiedene militärische Abrüstung und Stärkung zivilen Friedensengagements
Pressemitteilung der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD mit einem Aufruf der evangelischen Friedensarbeit zum 8. und zum 9. Mai.
Pressemitteilung der AGDF e.V.
Die Finanzplanung der Bundesregierung bis 2019 sieht deutlich höhere Mittel für die Bundeswehr und für die Öffentliche Entwicklungszusammenarbeit vor. Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) kann darin allerdings keine glaubwürdige politische Linie der Bundesregierung im Sinne des Friedensgebotes des Grundgesetzes erkennen.
Seit gut einem Jahr führen Politik und Öffentlichkeit unter diesem Slogan eine Debatte über deutsches Engagement in Konfliktgebieten und der Außenpolitik. Die Bandbreite reicht von stärkeren diplomatischen Bemühungen über Waffenlieferungen in Krisengebiete bis zu Militäreinsätzen. Gewaltfreie Ansätze finden wenig Eingang in die Debatte.
Kriege, schwerste Menschenrechtsverletzungen und Rüstungsexporte sind täglich in den Medien. Die Diskussion in Politik und Kirche dreht sich vorrangig um das Für und Wider von Militäreinsätzen und Waffenlieferungen. Im „Zentrum Frieden“ will die „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF) zusammen mit sechs anderen evangelischen Initiativen zum Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 4.
Am 10. März 2015 ist Wilfried Warneck im Alter von 85 Jahren in Wethen verstorben. Die AGDF verdankt Wilfried Warneck sehr viel. Der evangelische Theologe und Mitbegründer einer ökumenischen Kommunität (seit 1955 „Laurentiuskonvent“) hat maßgeblich das Verständnis eines praktischen, christlichen „Friedensdienstes“ und die Geschicke von mehreren Mitgliedsorganisationen geprägt.
Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, Konsortium ZFD und Forum Menschenrechte haben zusammen mit anderen zivilgesellschaftlichen Netzwerken eine Stellungnahme zur deutschen Position für die zwischenstaatlichen Verhandlungen über die Post-2015-Agenda und zum Synthesebericht des UN-Generalsekretärs zur Post-2015-Agenda vom 4. Dezember 2014 veröffentlicht.