Bonn, 26. August 2020/dj
Fünf Jahre nach dem „Flüchtlingssommer“, fünf Jahre nach dem „Wir schaffen das!“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) die Bundesregierung aufgefordert, weitere Anstrengungen zur Aufnahme von Flüchtlingen zu unternehmen, gleichzeitig aber auch die Bekämpfung der Fluchtursachen stärker in den Blick zu nehmen.
Zum morgigen Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 erinnert das europaweite friedenskirchliche Netzwerk Church and Peace an die biblische Zusicherung Gottes, sicher zu wohnen ohne Waffen und fordert konkrete Schritte zur Stärkung der Rolle Europas als ,Friedensmacht‘.
Die evangelische Friedensarbeit hat die Ankündigung aus der SPD, einem Einsatz bewaffneter Drohnen durch die Bundeswehr scharf kritisiert und die Bundesregierung erneut aufgefordert, entsprechende Pläne aufzugeben.
Berlin, 12.06.2020
· Bekämpfung von rassistischer Diskriminierung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe
· Ersatz des Begriffs „Rasse“ beim Gleichheitsgebot im Grundgesetz
· Aufruf zum #unteilbar-Aktionstag am Sonntag
Virtuell statt am Haupttor in Büchel: Mit einem virtuellen Aktionstag „Ein wichtiger Schritt zum Frieden“ am 6. Juni wollen Christinnen und Christen aus evangelischen Landeskirchen und der katholischen Friedensbewegung pax christi erneut ein deutliches Zeichen gegen Atomwaffen setzen.