Aktuelles

196 Personen und 24 Organisationen aus der Friedensbewegung haben in einem Appell die Bundesverteidigungsministerin aufgefordert, den zur „Würdigung des Afghanistan-Einsatzes“ der Bundeswehr vorgesehenen „Großen Zapfenstreich“ in Berlin abzusagen. Auch wenn die für den 31.8.geplanten Feierlichkeiten laut Presseberichten verschoben werden sollen, bleibe der Appell aktuell.

Mit Schrecken blicken wir in diesen Tagen nach Afghanistan. Die Freude über den längst überfälligen Abzug der internationalen Truppen, den die Friedensbewegung seit so vielen Jahren gefordert hat, ist der Sorge um die vielen Menschen gewichen, die jetzt vor den Taliban zu fliehen versuchen und um ihr Leben fürchten.

Gemeinsam mit anderen Organisationen hat die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) die Bundesregierung aufgefordert, die Abschiebungen nach Afghanistan zu stoppen. „Aufgrund des langjährigen militärischen Mitwirkens am Krieg in Afghanistan trägt Deutschland eine besondere Verantwortung für das Land“, so Jan Gildemeister.

CMFD Fortbildung zum Friedensbot*innen beginnt am 07.08.2021.
Das von der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative Deutschlands getragene und vom Bundesministerium des Inneren für Bau und Heimat geförderte Projekt zur Fortbildung „Friedensbot*innen“ startet am 07.08.2021 in den Seminarräumen der Zentralmoschee der DITIB in Köln.

Die Handreichung für Kirchengemeinden und weitere Interessierte zur Ökumenischen Friedensdekade 2021 ist da mit Material für die Gottesdienste, Friedensgebete und mit verschiedenen Berichten und Artikeln zum Motto "Reichweite Frieden".

- Jubiläumsveranstaltung am 17. Juni als Livestream unter bmfsfj.de
- IJFD-Entsendungen auch während der Pandemie möglich

Frieden braucht Ihr Engagement – was werden Sie dafür tun? Diese Frage den Kandidaten und Kandidatinnen für die Bundestagswahl im September zu stellen und damit zu fundierten Wahlentscheidungen beizutragen, dazu sollen die Wahlprüfsteine 2021 anregen.

In einem Schreiben an die Regierungen und Parlamente in Finnland und Schweden sowie Deutschland, Dänemark, Estland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen, Polen und Russland unterstützen über 130 Vertreter*innen der Friedens- und Umweltorganisationen in den nordischen Ländern und in allen anderen Ostseestaaten den Vorschlag des finnischen Präsidenten Sauli Niinistö, ein neues Gipfeltreffen der Großmächte anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im Geiste der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) einzuberufen.

 bsv-eine-mitgliedsorganisation-der-agdf-eine-erklaerung-zur-verfolgung-der-opposition-belarus

BSV, eine Mitgliedsorganisation der AGDF, hat eine Erklärung zur Verfolgung der Opposition in Belarus veröffentlicht

Der Bund für Soziale Verteidigung schließt sich den zahlreichen Äußerungen aus Zivilgesellschaft und Politik an, die ihr Entsetzen über die Festnahme des belarusischen Oppositionellen Roman Protasewitsch und seiner Partnerin unter Brechung aller Regeln für den internationalen Zivilflugverkehr Ausdruck verliehen. Wir fordern die sofortige Freilassung der beiden und der vielen anderen Oppositionellen, die derzeit in Belarus im Gefängnis sitzen. Allen, auch den unbekannten Festgenommenen, drohen in der Haft Folter und Vergewaltigung durch die Sicherheitsorgane. Auch sie brauchen internationale Aufmerksamkeit und Unterstützung. (Zu den Festnahmen und den Foltervorwürfen siehe https://www.hrw.org/world-report/2021/country-chapters/belarus und
https://eurasia.amnesty.org/wp-content/uploads/2021/01/belarus-you-are-not-humanbeings.pdf).

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