Aktuelles

Gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist erfolgreich. Gewaltfreies Handeln kann helfen, Spannungen und Auseinandersetzungen zu schlichten und Frieden schaffen. Doch dies spielt in der öffentlichen Wahrnehmung nur eine geringe Rolle.

Das Buch des Propheten Jesaja in der Bibel beschreibt eine neue Welt, in der die Menschen in Frieden leben, weil Gewalt und Krieg an ein Ende gekommen sind. Es ist eine Vision, die die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) dazu angeregt hat, beim diesjährigen „Heidelberger Gespräch“ am 8. und 9.

Mit Sorge beobachten wir eine Zunahme nationalistischer Strömungen in Europa. In vielen Mitgliedsstaaten der EU gewinnen rechtspopulistische Parteien im Parlament an Einfluss. Die Folgen davon sind die zunehmende Ausgrenzung von Geflüchteten und Migrant*innen und Gewalt gegen Andersdenkende. Demokratische Grundrechte wie Presse- und Meinungsfreiheit werden eingeschränkt.

Gemeinsame Wahlprüfsteine von  AKTION AUFSCHREI- Stoppt den Waffenhandel!  und  OHNE RÜSTUNG LEBEN

Grafisches Motiv zum Thema „friedensklima“ ausgewählt

Plakatwettbewerb der Ökumenischen FriedensDekade für 2019 abgeschlossen

Erstellt wurden die Wahlprüfsteine im Rahmen der Ökumenischen Konsultation Gerechtigkeit und Frieden (ÖKGF).

Für Frieden. Für Menschenrechte. Für Europa

Die Europäische Einigung brachte nach dem Zweiten Weltkrieg Versöhnung zwischen Feinden. Damit wurde die Europäische Union weltweit zum Friedensprojekt mit Vorbildcharakter.

Heute brauchen wir dringender denn je eine Europäische Union, die für Frieden und Menschenrechte eintritt – zu Hause und jenseits ihrer Grenzen.

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) ruft gemeinsam mit einem breiten Bündnis von 74 Organisationen und Institutionen aus neun europäischen Ländern im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2019 zur Rettung des Friedensprojekts Europa auf. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs an das Europäische Parlament „Rettet das Friedensprojekt Europa! Für Frieden. Für Menschenrechte. Für Europa“ gehören viele Verbände aus der Friedensbewegung, die Kirchen, kirchliche Organisationen, die Hilfswerke Misereor und Brot für die Welt sowie die Umweltorganisation Greenpeace.

Die Friedensbewegung und die Friedensarbeit können in Deutschland auf eine lange und reiche Geschichte zurückblicken. Ging es direkt nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem um die Frage der deutschen Wiederbewaffnung und die atomare Rüstung, so gehörte auch früh schon die Rolle und der Bedeutung von Friedens- und Freiwiligendiensten, und damit die Alternativen zur militärischen Gewalt zu den Arbeitsfeldern von Friedensverbänden.

„Internationale Jugendarbeit für Vielfalt und Demokratie“ so ist das Positionspapier überschrieben, das von der IJAB-Mitgliederversammlung am 6. Dezember 2018 in Bonn einstimmig verabschiedet wurde. Mit dieser Standortbestimmung beziehen die IJAB-Mitglieder eindeutig Position zu menschenfeindlichen und rassistischen Strömungen. Die AGDF ist Mitglied des IJAB.

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