Aktuelles

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat sich auf ihrer Mitgliederversammlung in Dortmund entschieden gegen die in der EU geplanten Einschränkungen beim Flüchtlingsschutz ausgesprochen.

Mehr als 1.500 Menschen protestierten am 20. September in Berlin gegen die geplanten Kürzungen in den Freiwilligendiensten. Bei der Auftaktkundgebung am Potsdamer Platz wurde symbolisch der Staffelstab von der unmittelbar vorher stattfindenden Demonstration gegen die Kürzungen im Kinder- und Jugendplan des Bundes übergeben.

Friedensaktionen in zahlreichen Städten geplant
Unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!“ rufen Friedensgruppen rund um den internationalen Tag des Friedens der Vereinten Nationen am 21. September 2023 zu Antikriegs-Protesten auf.
(AGDF ist Mitunterzeichner dieses Aufrufes.)

Der Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Jan Gildemeister, hat davor gewarnt, Aufrüstung als selbstverständlich hinzunehmen und nicht ausführlich über sie zu debattieren. „Wir erleben derzeit weltweit immense Aufrüstungsspiralen, ohne dass es dazu öffentliche Diskussionen über deren Notwendigkeit oder über Alternativen gibt“, kritisiert Gildemeister.

Am Rande der ersten Lesung des Haushaltsentwurfs der Bundesregierung für 2024 haben Freiwillige und Träger vor dem Deutschen Bundestag gegen die geplanten Kürzungen beim Etat des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend protestiert. Laut Entwurf müssen die Jugendfreiwilligendienste 2024 Kürzungen von 25 Millionen Euro und 2025 von nochmals 15 Millionen Euro hinnehmen. Für FSJ, FÖJ und die Internationalen Jugendfreiwilligendienste (IJFD) stünden dann statt 120 Millionen Euro nur noch 95 Millionen 2024 beziehungsweise 80 Millionen Euro im Jahr 2025 zur Verfügung.

AGDF: Protest in Berlin gegen die geplanten Kürzungen in den Freiwilligendiensten
Aktion am 5. September vor dem Deutschen Bundestag auf dem Platz der Republik

Bündnis ruft zu Aktionen für einen Stopp des Krieges gegen die Ukraine auf
Die AGDF ist Mitunterzeichner des Aufrufs.
Für einen Waffenstillstand und für Verhandlungen soll es vom 18. September über den UN-Weltfriedenstag am 21. September bis zum 24. September 2023 bundesweit Antikriegsaktionen geben – ein Bündnis von mehr als zehn Friedens- und Menschenrechtsorganisationen ruft dazu auf. Der Aufruf kann von weiteren Gruppen unterzeichnet werden.

Berlin, den 13.07.2023

Die AGDf hat nachfolgenden Aufruf mit unterzeichnet.

Kürzungen am Kinder- und Jugendplan (KJP) des Bundes abwenden –
bundeszentrale Infrastruktur der Kinder- und Jugendhilfe bewahren und stärken!

Bundesregierung plant massive Kürzungen für Jugendfreiwilligendienste

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