Aktuelles

In einem gemeinsamen Appell* an den Deutschen Bundestag fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis den Bundestag und die Bundesregierung auf, sowohl russischen und belarussischen als auch ukrainischen Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren Schutz und Asyl zu gewähren.

Bonn/Berlin,17.03.2022. Drei Wochen nach Kriegsbeginn sind ukrainische Partnerorganisationen und Fachkräfte des ZFD weiter aktiv. In der Krise zeigt sich die Stärke der ukrainischen Zivilgesellschaft, die weiter langfristige Unterstützung benötigt. Die künftige deutsche Außen- und Sicherheitspolitik braucht dringend eine friedenspolitische Ausrichtung.

„Die Kampagne `Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! ´ fordert die Bundesregierung auf, die Achtung des Völkerrechts und der Menschenrechte zum uneingeschränkten Maßstab auch ihrer Rüstungsexportpolitik zu machen. Milliardenschwere Rüstungsexporte in Länder, die diese verletzen, müssen der Vergangenheit angehören.

Stoppt den Krieg! Frieden für die Ukraine und ganz Europa
Inmitten Europas herrscht Krieg - direkt in unserer Nachbarschaft. Russlands Präsident Putin hat einen Krieg gegen die Ukraine gestartet, überschreitet ihre Grenzen und verletzt in dramatischer Weise das Völkerrecht.

Der deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes ist entsetzt, dass der Konflikt in der Ukraine so eskaliert ist. Krieg in jederlei Form ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Er eignet sich in keinster Weise, um Konflikte nachhaltig zu lösen.

Appell an alle Seiten
Wir rufen Russland auf, sofort alle Angriffe einzustellen und seine Truppen von den Grenzen zur Ukraine zurückzuziehen.

Wir rufen die Menschen in Lugansk und Donetz auf, der russischen Regierung deutlich zu machen, dass sie ihr Schicksal selbst bestimmen wollen, nicht um den Preis eines Krieges.

Zusammen  mit Greenpeace und urgewald hat "AKTION AUFSCHREI - Stoppt den Waffenhandel" einen Offenen Brief an die Bundesregierung gerichtet, mit der Forderung ihren Kurs in der Ukraine-Krise zu halten und keine Waffen in den Konflikt zu liefern. Insgesamt haben 17 Organisationen (u. a. die AGDF) den Brief unterzeichnet:

Die Christlich Muslimische Friedensinitiative in Deutschland, deren Mitträger die AGDF ist, ruft angesichts der bedrohlichen Lage an der ukrainisch-russischen Grenze zur Friedensgebieten auf.
Gebet um Frieden

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